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Altlastenkarte: Altlasten und Verdachtsflächen

Die Altlastenkarte zeigt bestätigte Altlasten, Verdachtsflächen und sanierte Flächen, wie Behörden sie verzeichnet haben. Einträge gibt es bisher für 2 Länder. Quellen sind in Nordrhein-Westfalen das Altlastenkataster der Stadt Herne und das Fachinformationssystem „Stoffliche Bodenbelastung“ des Landes, in Niedersachsen das Landesverzeichnis der Rüstungsaltlasten und die Regionalplanung der Region Braunschweig. Zeigt die Karte an einer Adresse nichts, heißt das deshalb nicht, dass der Boden unbelastet ist.

Adresse auf der Karte öffnen

Wählen Sie eine Adresse aus den Vorschlägen. Die Koordinaten werden direkt übernommen.

Herne nahe der Autobahn mit rot umrandeten Flächen und einer grün hervorgehobenen Fläche an der markierten Stelle. Die Legende nennt bestätigte Altlasten, Verdachtsflächen, Flächen ohne Statusangabe, sanierte Flächen und Rüstungsaltlasten.
Der Ausschnitt in Herne zeigt Flächen aus dem Altlastenkataster; die angeklickte Stelle ist grün hervorgehoben. Für die Einstufung zählen die Farben der Legende, während eine Stelle ohne Eintrag keinen unbelasteten Boden belegt.
Karte öffnen

Wobei die Karte hilft

  • Wer in Herne ein Grundstück kaufen will, sieht, ob das Kataster dort eine Altlast, eine Verdachtsfläche oder eine sanierte Fläche führt. Bei einem Treffer sollte die Auskunft der Unteren Bodenschutzbehörde vor dem Notartermin vorliegen.
  • Wer in Niedersachsen ein Grundstück prüft, sieht, ob es an einem Standort aus dem Landesverzeichnis der Rüstungsaltlasten liegt. Ein solcher Treffer ist ein Grund, vor Kauf oder Bauantrag bei der Unteren Bodenschutzbehörde nachzufragen.
  • Wer außerhalb dieser Gebiete kauft, kann aus der Karte keine Entwarnung ablesen. Ob für das Grundstück ein Eintrag im Altlastenkataster besteht, erfährt man bei der Unteren Bodenschutzbehörde.

Legende

  • Bestätigte Altlast

  • Verdachtsfläche

  • Status nicht angegeben

  • Saniert

  • Rüstungsaltlast

Für welche Länder gibt es Daten?

14 / 16: Keine Daten

BundeslandStatusKommunen mit Daten
NiedersachsenDaten vorhanden116 / 964
Nordrhein-WestfalenDaten vorhanden5 / 396

Die Karte zeigt nur, was die genannten Quellen verzeichnen. Messpunkte von Bodenuntersuchungen und Bombentrichter, die manche Quellen ebenfalls führen, sind nicht eingezeichnet. Auskunft aus dem Altlastenkataster gibt die Untere Bodenschutzbehörde.

Stand der Tabelle: 14.10.2026.

Woher stammen die Daten?

Quelle
Stadt Herne / Open.NRW (DL-DE/Zero-2.0)
Open.NRW / LANUK NRW, Fachinformationssystem Stoffliche Bodenbelastung (DL-DE/Zero-2.0)
Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), NIBIS, Rüstungsaltlasten, © GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0
Regionalverband Großraum Braunschweig, Vorranggebiete Sicherung und Sanierung von Altlasten

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Altlast und Verdachtsfläche?

Bei einer bestätigten Altlast ist die Belastung des Bodens nachgewiesen. Bei einer Verdachtsfläche wird eine Belastung vermutet, ist aber nicht nachgewiesen. „Saniert“ bedeutet, dass das Kataster die Fläche als saniert verzeichnet.

Meine Adresse zeigt keinen Eintrag. Ist der Boden dann unbelastet?

Nein. Die Altlastenkarte enthält nur die Einträge weniger Quellen und für die meisten Gemeinden in Deutschland gar keine. Ob für ein Grundstück eine Altlast oder ein Verdacht verzeichnet ist, sagt die Untere Bodenschutzbehörde.

Was bedeuten gestrichelt umrandete Flächen auf der Altlastenkarte?

Bei diesen Einträgen nennt die Quelle nur einen Punkt oder eine Linie. Die Fläche darum zeigt die ungefähre Lage, nicht die tatsächliche Ausdehnung der Belastung.

Wer gibt Auskunft aus dem Altlastenkataster?

Die Untere Bodenschutzbehörde. Sie kann sagen, ob ein Grundstück als Altlast oder Verdachtsfläche verzeichnet ist und was über die Fläche bekannt ist.