Wie hoch ist Rostock, Hanse- und Universitätsstadt im Vergleich?
Mit 438 % liegt Rostock, Hanse- und Universitätsstadt genau auf dem Median im Landkreis Rostock (438 %) und 38 Prozentpunkte über dem Median in Mecklenburg-Vorpommern (400 %).
Grundsteuer mit dem Hebesatz in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt berechnen
Der Rechner übernimmt den Hebesatz von 438 % – Sie brauchen nur den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Bescheid.
Hebesatz-Verlauf in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
Hebesatz der Grundsteuer B in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt je Jahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.
| Jahr | Hebesatz B |
|---|---|
| 2019 | 480 % |
| 2020 | 480 % |
| 2021 | 480 % |
| 2022 | 480 % |
| 2023 | 520 % |
| 2024 | 520 % |
| 2025 | 438 % |
Nachbargemeinden vergleichen
Alle Gemeinden im Landkreis RostockDie nächstgelegenen Gemeinden mit ihrem eigenen Hebesatz B. So können Sie Rostock, Hanse- und Universitätsstadt nicht nur gegen Kreis und Land halten, sondern gegen die direkte Nachbarschaft.
| Gemeinde | Hebesatz B | Entfernung | Abweichung von Rostock, Hanse- und Universitätsstadt | |
|---|---|---|---|---|
| Mönchhagen | 211 % | 5 km | −227 Pp. | |
| Bentwisch | 340 % | 7 km | −98 Pp. | |
| Rövershagen | 233 % | 8 km | −205 Pp. | |
| Elmenhorst/Lichtenhagen | 236 % | 9 km | −202 Pp. | |
| Lambrechtshagen | 265 % | 10 km | −173 Pp. |
Realsteuer-Hebesätze in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
Die kommunalen Realsteuer-Hebesätze treffen unterschiedliche Grundstücksarten. Wer Wohneigentum hält, zahlt nahezu immer nach Hebesatz B.
| Hebesatz | Trifft | Wert |
|---|---|---|
| Grundsteuer A | Land- und forstwirtschaftliche Betriebe | 345 % |
| Grundsteuer B | Wohn- und Baugrundstücke (Eigentümer-Standardfall) | 438 % |
| Grundsteuer C | Baureife, unbebaute Grundstücke (kommunal optional) | nicht erhoben |
| Gewerbesteuer | Erträge gewerblicher Betriebe (separate Realsteuer) | 465 % |
Bodenrichtwert in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt prüfen
Der Hebesatz ist nur der kommunale Faktor. Für die Bewertung des Grundstücks zählt zusätzlich der Bodenwert beziehungsweise der Wertansatz im Bescheid – im Bundesmodell fließt er direkt in die Berechnung ein.
Der Wohnbauland-Median liegt in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt bei 325 €/m² (BORIS). Die Richtwertzonen zeigen, ob der im Bescheid angesetzte Bodenwert zur Lage Ihres Grundstücks passt.
Welches Grundsteuer-Modell gilt in Mecklenburg-Vorpommern?
Mecklenburg-Vorpommern wendet das Bundesmodell an – die Grundsteuer wird wertabhängig ermittelt, der Hebesatz B ist der kommunale Faktor für den Messbetrag.
Grundsteuerbescheid prüfen: drei Schritte
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Häufige Fragen zum Hebesatz in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt?
Der Hebesatz B liegt 2025 bei 438 %. Der Vergleich mit 520 % im Jahr 2024 führt allerdings in die Irre: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, die Messbeträge sind andere, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst. Er ist der kommunale Faktor, den die Gemeinde auf den Grundsteuermessbetrag anwendet.
Was bedeutet ein Hebesatz von 438 %?
Der Grundsteuermessbetrag wird mit 4,38 multipliziert. Bei einem Messbetrag von 100 Euro sind das 438 Euro Grundsteuer im Jahr. Werte über 100 % sind deshalb normal, denn der Hebesatz ist kein Steuersatz auf den Grundstückswert, sondern der kommunale Faktor für den Messbetrag.
Reicht der Hebesatz zur Berechnung der Grundsteuer?
Nein. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag setzt das Finanzamt fest; ohne ihn lässt sich der Zahlbetrag nicht bestimmen.
Wo finde ich den Grundsteuermessbetrag?
Im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts – nicht im kommunalen Grundsteuerbescheid. Er ist die Grundlage, auf die der Hebesatz der Gemeinde angewandt wird.
Warum kann der Nachbarort günstiger sein?
Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz selbst. Mönchhagen liegt bei 211 %, Rövershagen liegt bei 233 % und damit niedriger als Rostock, Hanse- und Universitätsstadt. Der Hebesatz spiegelt die kommunale Haushaltslage, nicht den Grundstückswert.
Warum ändern sich Hebesätze mit der Reform 2025?
Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt; viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst. Ein höherer Satz bedeutet daher nicht zwingend eine höhere Steuer als zuvor.
Wer legt den Hebesatz fest?
Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz jährlich in der Haushaltssatzung (§ 25 GrStG). Die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.
Kann ich gegen den Grundsteuerbescheid Einspruch einlegen?
Ja. Der Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid.
Methodik und Quellen
Der Hebesatz B ist ein kommunaler Faktor. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100 – der verbindliche Zahlbetrag steht im Grundsteuerbescheid.
| Kennzahl | Hebesatz Grundsteuer B, kommunal |
| Quelle | Statistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuerhebesätze |
| Datenstand | 30.06.2025 · Datenjahr 2025 |
| Rechtsgrundlage | § 15 und § 25 GrStG, § 220 ff. BewG |
| Berechnung | Grundsteuer = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 |
| Verbindlich | Zahlbetrag laut Grundsteuerbescheid |
Zuständig: Gemeinde Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
Das Finanzamt setzt den Grundsteuermessbetrag fest (Bescheid 1). Die Gemeinde Rostock, Hanse- und Universitätsstadt wendet den Hebesatz an und stellt den Grundsteuerbescheid mit dem Zahlbetrag aus (Bescheid 2).