Wie hoch ist Steinkirchen im Vergleich?
Mit 525 % liegt Steinkirchen 166 Prozentpunkte über dem Median im Landkreis Stade (360 %) und 225 Prozentpunkte über dem Median in Niedersachsen (300 %).
Grundsteuer mit dem Hebesatz in Steinkirchen berechnen
Der Rechner übernimmt den Hebesatz von 525 % – Sie brauchen nur den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Bescheid.
Hebesatz-Verlauf in Steinkirchen
Hebesatz der Grundsteuer B in Steinkirchen je Jahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.
| Jahr | Hebesatz B |
|---|---|
| 2019 | 430 % |
| 2020 | 430 % |
| 2021 | 430 % |
| 2022 | 495 % |
| 2023 | 495 % |
| 2024 | 525 % |
| 2025 | 525 % |
Nachbargemeinden vergleichen
Alle Gemeinden im Landkreis StadeDie nächstgelegenen Gemeinden mit ihrem eigenen Hebesatz B. So können Sie Steinkirchen nicht nur gegen Kreis und Land halten, sondern gegen die direkte Nachbarschaft.
| Gemeinde | Hebesatz B | Entfernung | Abweichung von Steinkirchen | |
|---|---|---|---|---|
| Grünendeich | 377 % | 2 km | −148 Pp. | |
| Mittelnkirchen | 495 % | 4 km | −30 Pp. | |
| Agathenburg | 475 % | 4 km | −50 Pp. | |
| Guderhandviertel | 495 % | 4 km | −30 Pp. | |
| Hollern-Twielenfleth | 495 % | 4 km | −30 Pp. |
Realsteuer-Hebesätze in Steinkirchen
Die kommunalen Realsteuer-Hebesätze treffen unterschiedliche Grundstücksarten. Wer Wohneigentum hält, zahlt nahezu immer nach Hebesatz B.
| Hebesatz | Trifft | Wert |
|---|---|---|
| Grundsteuer A | Land- und forstwirtschaftliche Betriebe | 520 % |
| Grundsteuer B | Wohn- und Baugrundstücke (Eigentümer-Standardfall) | 525 % |
| Grundsteuer C | Baureife, unbebaute Grundstücke (kommunal optional) | nicht erhoben |
| Gewerbesteuer | Erträge gewerblicher Betriebe (separate Realsteuer) | 450 % |
Bodenrichtwert in Steinkirchen prüfen
Der Hebesatz ist nur der kommunale Faktor. Für die Bewertung des Grundstücks zählt zusätzlich der Bodenwert beziehungsweise der Wertansatz im Bescheid – im Bundesmodell fließt er direkt in die Berechnung ein.
Der Wohnbauland-Median liegt in Steinkirchen bei 180 €/m² (BORIS). Die Richtwertzonen zeigen, ob der im Bescheid angesetzte Bodenwert zur Lage Ihres Grundstücks passt.
Welches Grundsteuer-Modell gilt in Niedersachsen?
In Niedersachsen gilt ein eigenes Ländermodell: Niedersächsisches Flächen-Lage-Modell. Der Hebesatz B bleibt die kommunale Prozentgröße, mit der die Gemeinde den Messbetrag multipliziert.
Grundsteuerbescheid prüfen: drei Schritte
Nächste Schritte
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Häufige Fragen zum Hebesatz in Steinkirchen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B in Steinkirchen?
Der Hebesatz B liegt 2025 bei 525 %. Er ist der kommunale Faktor, den die Gemeinde auf den Grundsteuermessbetrag anwendet.
Was bedeutet ein Hebesatz von 525 %?
Der Grundsteuermessbetrag wird mit 5,25 multipliziert. Bei einem Messbetrag von 100 Euro sind das 525 Euro Grundsteuer im Jahr. Werte über 100 % sind deshalb normal, denn der Hebesatz ist kein Steuersatz auf den Grundstückswert, sondern der kommunale Faktor für den Messbetrag.
Reicht der Hebesatz zur Berechnung der Grundsteuer?
Nein. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag setzt das Finanzamt fest; ohne ihn lässt sich der Zahlbetrag nicht bestimmen.
Wo finde ich den Grundsteuermessbetrag?
Im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts – nicht im kommunalen Grundsteuerbescheid. Er ist die Grundlage, auf die der Hebesatz der Gemeinde angewandt wird.
Warum kann der Nachbarort günstiger sein?
Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz selbst. Grünendeich liegt bei 377 %, Agathenburg liegt bei 475 % und damit niedriger als Steinkirchen. Der Hebesatz spiegelt die kommunale Haushaltslage, nicht den Grundstückswert.
Warum ändern sich Hebesätze mit der Reform 2025?
Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt; viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst. Ein höherer Satz bedeutet daher nicht zwingend eine höhere Steuer als zuvor.
Wer legt den Hebesatz fest?
Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz jährlich in der Haushaltssatzung (§ 25 GrStG). Die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.
Kann ich gegen den Grundsteuerbescheid Einspruch einlegen?
Ja. Der Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid.
Methodik und Quellen
Der Hebesatz B ist ein kommunaler Faktor. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100 – der verbindliche Zahlbetrag steht im Grundsteuerbescheid.
| Kennzahl | Hebesatz Grundsteuer B, kommunal |
| Quelle | Statistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuerhebesätze |
| Datenstand | 30.06.2025 · Datenjahr 2025 |
| Rechtsgrundlage | § 2 und § 5 NGrStG |
| Berechnung | Grundsteuer = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 |
| Verbindlich | Zahlbetrag laut Grundsteuerbescheid |
Zuständig: Gemeinde Steinkirchen
Das Finanzamt setzt den Grundsteuermessbetrag fest (Bescheid 1). Die Gemeinde Steinkirchen wendet den Hebesatz an und stellt den Grundsteuerbescheid mit dem Zahlbetrag aus (Bescheid 2).