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Gemeinde · Grundsteuer B · Stichtag 30.06.2025
Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz in Steinkirchen

Destatis meldet in Steinkirchen 2025 einen Hebesatz B von 525 % (Stichtag 30.06.2025). Die Gemeinde nutzt ihn als Multiplikator auf den Grundsteuermessbetrag. Gegenüber dem Kreis-Median beträgt die Abweichung +166 Prozentpunkte. Erst Messbetrag und Hebesatz zusammen ergeben die Jahressteuer für Ihr Grundstück.

Quelle: Destatis – Realsteuerhebesätze · Datenjahr 2025 · Stichtag 30.06.2025
Grundsteuer B 20252025
525 %

Hebesatz B für Wohngrundstücke. 95 % der Gemeinden im Landkreis Stade liegen niedriger.

Median im Landkreis Stade360 %+166 Pp.
Median in Niedersachsen300 %+225 Pp.
Hebesatz = kommunaler Faktor, kein Steuerbescheid
Grundsteuer B 2025525 %Hebesatz Wohngrundstücke
Abweichung vom Kreismedian+166 Pp.Landkreis Stade: 360 %
Abweichung vom Landesmedian+225 Pp.Niedersachsen: 300 %
Rang im Landkreis Stade95 %der 40 Gemeinden liegen niedriger
Datenjahr / Quelle2025Destatis · 30.06.2025
01 / 12Einordnung

Wie hoch ist Steinkirchen im Vergleich?

Mit 525 % liegt Steinkirchen 166 Prozentpunkte über dem Median im Landkreis Stade (360 %) und 225 Prozentpunkte über dem Median in Niedersachsen (300 %).

Im Landkreis Stade95 %der 40 Gemeinden liegen niedriger
In Niedersachsen95 %der 941 Gemeinden im Land liegen niedriger
Hebesatz B im Vergleich · Steinkirchen hervorgehoben
Steinkirchen525 %
Median im Landkreis Stade360 %
Median in Niedersachsen300 %
Ein hoher Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine hohe Steuer. Entscheidend ist das Produkt aus Grundsteuermessbetrag und Hebesatz. Die Prozentangaben zählen jeweils die Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz B. Die Abkürzung Pp. steht für Prozentpunkte.
Warum hier kein bundesweiter Vergleich steht: Niedersachsen rechnet nach einem eigenen Ländermodell. Der Grundsteuermessbetrag entsteht dort auf einem anderen Weg als im Bundesmodell, dem die meisten Länder folgen. Ein Hebesatz aus Niedersachsen und ein Hebesatz aus einem Bundesmodell-Land messen deshalb nicht dasselbe, und ein niedriger Prozentwert bedeutet für sich genommen keine niedrige Steuer. Aussagekräftig bleibt der Vergleich im Landkreis Stade und innerhalb von Niedersachsen.

Grundsteuer mit dem Hebesatz in Steinkirchen berechnen

Der Rechner übernimmt den Hebesatz von 525 % – Sie brauchen nur den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Bescheid.

Zum Grundsteuer-Rechner

Hebesatz-Verlauf in Steinkirchen

Hebesatz der Grundsteuer B in Steinkirchen je Jahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.

430 %2019
430 %2020
430 %2021
495 %2022
495 %2023
525 %2024
525 %2025
Hebesatz BReform 2025
JahrHebesatz B
2019430 %
2020430 %
2021430 %
2022495 %
2023495 %
2024525 %
2025525 %
Datenstand 30.06.2025 · Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze.

Nachbargemeinden vergleichen

Alle Gemeinden im Landkreis Stade

Die nächstgelegenen Gemeinden mit ihrem eigenen Hebesatz B. So können Sie Steinkirchen nicht nur gegen Kreis und Land halten, sondern gegen die direkte Nachbarschaft.

GemeindeHebesatz BEntfernungAbweichung von Steinkirchen
Grünendeich377 %2 km−148 Pp.
Mittelnkirchen495 %4 km−30 Pp.
Agathenburg475 %4 km−50 Pp.
Guderhandviertel495 %4 km−30 Pp.
Hollern-Twielenfleth495 %4 km−30 Pp.
Entfernung als Luftlinie zwischen Gemeindezentren. Ein negativer Wert steht für einen niedrigeren Hebesatz als in Steinkirchen. Jede Zeile führt zur Gemeinde-Seite.

Realsteuer-Hebesätze in Steinkirchen

Die kommunalen Realsteuer-Hebesätze treffen unterschiedliche Grundstücksarten. Wer Wohneigentum hält, zahlt nahezu immer nach Hebesatz B.

HebesatzTrifftWert
Grundsteuer ALand- und forstwirtschaftliche Betriebe520 %
Grundsteuer BWohn- und Baugrundstücke (Eigentümer-Standardfall)525 %
Grundsteuer CBaureife, unbebaute Grundstücke (kommunal optional)nicht erhoben
GewerbesteuerErträge gewerblicher Betriebe (separate Realsteuer)450 %
Grundsteuer B ist der Eigentümer-Standardfall für Wohn- und Baugrundstücke. Grundsteuer C wird in Steinkirchen nicht erhoben; die Gewerbesteuer betrifft Betriebe, nicht Wohneigentum.

Bodenrichtwert in Steinkirchen prüfen

Der Hebesatz ist nur der kommunale Faktor. Für die Bewertung des Grundstücks zählt zusätzlich der Bodenwert beziehungsweise der Wertansatz im Bescheid – im Bundesmodell fließt er direkt in die Berechnung ein.

Der Wohnbauland-Median liegt in Steinkirchen bei 180 €/m² (BORIS). Die Richtwertzonen zeigen, ob der im Bescheid angesetzte Bodenwert zur Lage Ihres Grundstücks passt.

Bodenrichtwert für Steinkirchen öffnen

Welches Grundsteuer-Modell gilt in Niedersachsen?

BewertungLändermodell

In Niedersachsen gilt ein eigenes Ländermodell: Niedersächsisches Flächen-Lage-Modell. Der Hebesatz B bleibt die kommunale Prozentgröße, mit der die Gemeinde den Messbetrag multipliziert.

Rechtsgrundlage: § 2 und § 5 NGrStG.

Grundsteuerbescheid prüfen: drei Schritte

1
Grundsteuermessbetrag im Bescheid prüfenDer Messbescheid des Finanzamts nennt den Messbetrag und den angesetzten Bodenwert – prüfen Sie, ob er zur Lage Ihrer Richtwertzone passt.Richtwertzonen ansehen
2
Hebesatz der Gemeinde abgleichenDer kommunale Hebesatz B beträgt in Steinkirchen 525 %. Rechnen Sie mit Ihren eigenen Werten nach.Zum Rechner
3
Fristen kennenGegen den Bescheid ist der Einspruch nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO).Grundsteuer-Ratgeber lesen

Nächste Schritte

Sie haben ein bestimmtes Grundstück im Auge?

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Häufige Fragen zum Hebesatz in Steinkirchen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B in Steinkirchen?

Der Hebesatz B liegt 2025 bei 525 %. Er ist der kommunale Faktor, den die Gemeinde auf den Grundsteuermessbetrag anwendet.

Was bedeutet ein Hebesatz von 525 %?

Der Grundsteuermessbetrag wird mit 5,25 multipliziert. Bei einem Messbetrag von 100 Euro sind das 525 Euro Grundsteuer im Jahr. Werte über 100 % sind deshalb normal, denn der Hebesatz ist kein Steuersatz auf den Grundstückswert, sondern der kommunale Faktor für den Messbetrag.

Reicht der Hebesatz zur Berechnung der Grundsteuer?

Nein. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag setzt das Finanzamt fest; ohne ihn lässt sich der Zahlbetrag nicht bestimmen.

Wo finde ich den Grundsteuermessbetrag?

Im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts – nicht im kommunalen Grundsteuerbescheid. Er ist die Grundlage, auf die der Hebesatz der Gemeinde angewandt wird.

Warum kann der Nachbarort günstiger sein?

Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz selbst. Grünendeich liegt bei 377 %, Agathenburg liegt bei 475 % und damit niedriger als Steinkirchen. Der Hebesatz spiegelt die kommunale Haushaltslage, nicht den Grundstückswert.

Warum ändern sich Hebesätze mit der Reform 2025?

Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt; viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst. Ein höherer Satz bedeutet daher nicht zwingend eine höhere Steuer als zuvor.

Wer legt den Hebesatz fest?

Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz jährlich in der Haushaltssatzung (§ 25 GrStG). Die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.

Kann ich gegen den Grundsteuerbescheid Einspruch einlegen?

Ja. Der Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid.

Methodik und Quellen

Der Hebesatz B ist ein kommunaler Faktor. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100 – der verbindliche Zahlbetrag steht im Grundsteuerbescheid.

KennzahlHebesatz Grundsteuer B, kommunal
QuelleStatistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuerhebesätze
Datenstand30.06.2025 · Datenjahr 2025
Rechtsgrundlage§ 2 und § 5 NGrStG
BerechnungGrundsteuer = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100
VerbindlichZahlbetrag laut Grundsteuerbescheid
Der Hebesatz wird vom Gemeinderat jährlich in der Haushaltssatzung beschlossen und auf den vom Finanzamt festgesetzten Grundsteuermessbetrag angewandt. Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0).

Zuständig: Gemeinde Steinkirchen

Das Finanzamt setzt den Grundsteuermessbetrag fest (Bescheid 1). Die Gemeinde Steinkirchen wendet den Hebesatz an und stellt den Grundsteuerbescheid mit dem Zahlbetrag aus (Bescheid 2).

FinanzamtBewertung und MessbetragBodenwert, Grundstücksfläche, Gebäudeart – Bewertungsfragen richten Sie an das Finanzamt.
Gemeindekasse SteinkirchenHebesatz und ZahlbetragZahlung, Fälligkeit, Stundung und Mahnungen laufen über die Gemeindekasse bzw. das Steueramt.
Die offizielle Kontaktadresse finden Sie auf der Website der Gemeinde Steinkirchen oder im aktuellen Grundsteuerbescheid. Gemeinde-Kennzahlen: Hebesatz B 2025 525 % · Landkreis Stade · Datenstand 30.06.2025.

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Berechnen Sie Ihre Grundsteuer mit dem Hebesatz in Steinkirchen.

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