Honorarfreie Grafiken
- Jede Grafik nennt Quelle, Zeitraum und Zonenzahl bereits im Bild.
- Die PNG-Dateien sind 2.400 Pixel breit und damit für den Druck geeignet.
- Die SVG-Dateien lassen sich ohne Qualitätsverlust vergrößern und verkleinern.
Landkreis Ammerland: Nach Abzug der Inflation reichen die Gemeindewerte von +96,0 % in Apen bis +24,3 % in Westerstede
PNGSVGLandkreis Ammerland: Von 2014 bis 2026 stieg der nominale Index der Wohn-Bodenrichtwerte um 128,6 Prozent. Die Verbraucherpreise stiegen um 31,6 Prozent
PNGSVGLandkreis Ammerland: Nach Abzug der Inflation stiegen die Werte seit 2016 um 60,5 % und seit 2014 um 73,7 %, seit 2022 fielen sie um 14,3 %
PNGSVGPressemitteilung
Pressemitteilung vom 02.10.2026
Zwischen dem 01.01.2016 und dem 01.01.2026 stiegen die Wohn-Bodenrichtwerte der 184 vergleichbaren Bodenrichtwertzonen im Landkreis Ammerland im Median um 110,5 Prozent. Das hat Grundradar aus den amtlichen Werten berechnet. Der Median ist die Mitte der nach Größe geordneten Veränderungen, bei gerader Anzahl der Durchschnitt der beiden mittleren Werte. Nominal bezeichnet die Veränderung ohne Berücksichtigung der Inflation. Real, also nach Abzug der Inflation von 31,2 Prozent, ergibt sich ein Zuwachs von 60,5 Prozent.
Die 184 verglichenen Bodenrichtwertzonen entsprechen 92,0 Prozent der 200 erfassten Wohn-Bodenrichtwertzonen von 2016 und 79,0 Prozent der 233 von 2026. Das Ergebnis beschreibt diesen Teil der erfassten Gebiete. Unter 44 vergleichbaren Einheiten in Niedersachsen ist das der höchste Wert. Im Nachbarschaftsvergleich liegt der Landkreis Ammerland nominal vor Oldenburg (Oldb), Landkreis Cloppenburg, Landkreis Friesland, Landkreis Leer, Landkreis Oldenburg und Landkreis Wesermarsch.
Nominal stiegen die Werte in 184 Bodenrichtwertzonen, in 0 Bodenrichtwertzonen sanken sie. In 0 Bodenrichtwertzonen blieben sie unverändert. 183 Zonen lagen über der Inflation, eine Zone blieb hinter der Inflation zurück.
Die reale Zahl ist keine Differenz der beiden Prozentwerte. Ein beispielhafter Bodenrichtwert von 100 Euro je Quadratmeter im Jahr 2016 entspräche bei dieser Veränderung im Jahr 2026 nominal 210,53 Euro je Quadratmeter. Gleichzeitig kostet alles, was 2016 100 Euro gekostet hat, im Jahr 2026 bereits 131,20 Euro. Diese beiden Beträge werden nicht voneinander abgezogen, sondern durcheinander geteilt. 210,53 geteilt durch 131,20 ergibt einen realen Zuwachs von 60,5 Prozent.
In 6 Gemeinden reicht die reale Veränderung von +96,0 Prozent in Apen bis +24,3 Prozent in Westerstede. In keiner Gemeinde lag der Median unter der Inflation, einzelne Zonen blieben dahinter.
Im jüngeren Zeitraum 2022 bis 2026 lag der Median der nominalen Wohnzonenveränderungen bei null. Dieser Zeitraum umfasst 217 Zonen. Nach Abzug der Inflation ergibt sich ein Rückgang um 14,3 Prozent, und 195 Zonen blieben hinter der Inflation zurück. Der reale Index erreichte seinen Höchststand 2022 bei 193,5 und liegt seither darunter.
Über den langen Zeitraum 2014 bis 2026 betrug der Median der nominalen Wohnzonenveränderungen 128,6 Prozent. Dieser Zeitraum umfasst 178 Zonen. Nach Abzug der Inflation ergibt sich ein Zuwachs von 73,7 Prozent. Diese 178 Zonen sind 76,4 Prozent aller Zonen des Jahres 2026; die übrigen erfassten Zonen gehen in diesen Vergleich nicht ein. Wir zeigen diesen längeren Verlauf nur zur Einordnung, für den Vergleich zwischen Kreisen und kreisfreien Städten verwenden wir ihn nicht.
Für diesen Datenstand liegt keine Aufteilung nach amtlichen Quellenklassen vor.
Textbausteine zum Übernehmen
Die Bausteine stehen für sich und nennen ihren Zeitraum, sodass sie ohne den umgebenden Text abgedruckt werden können.
Gemeindeabsätze
Der jeweilige Absatz nennt die eigene Gemeinde, die Stichtage und die Zahl der verglichenen Zonen. Absätze mit kleiner Fallzahl sind sichtbar gekennzeichnet.
Fragen an Ihren Gutachterausschuss
Die ausgewerteten Werte hat der für den Landkreis Ammerland zuständige Gutachterausschuss für Grundstückswerte ermittelt und beschlossen. Zuschnitt, Begründung und Beschlusslage einzelner Bodenrichtwertzonen kann allein seine Geschäftsstelle erläutern; Grundradar wertet die veröffentlichten Werte aus und spricht nicht für den Ausschuss. Die Antworten kennt deshalb nur der Ausschuss; die Zahlen, auf die sich die folgenden Fragen stützen, stehen in der Studie. Die drei Fragen sind ein Anstoß für die lokale Einordnung.
- Warum reicht die reale Veränderung zwischen den Gemeinden von +24,3 Prozent bis +96,0 Prozent?Ausgangspunkt: Gemeindetabelle, reale Veränderung
- Warum lag der Landkreis Ammerland auf Rang 1 von 44 in Niedersachsen?Ausgangspunkt: Vergleich der geeigneten Kreise und kreisfreie Städte in Niedersachsen
- Der Median der vergleichbaren Wohn-Bodenrichtwertzonen stieg von 85,0 €/m² (01.01.2016) auf 160,0 €/m² (01.01.2026). Was hat diesen Anstieg getragen?Ausgangspunkt: Preisniveau der Vergleichsgruppe an beiden Stichtagen
Daten und Dokumente
Methodischer Hinweis
- Stichtage und Quellen. Die Angaben beziehen sich auf die Stichtage 01.01.2016 und 01.01.2026. Datenstand der Auswertung ist der 02.10.2026. Quelle der Wohn-Bodenrichtwerte ist BORIS Niedersachsen über OpenGeoData LGLN. Der Verbraucherpreisindex stammt vom Statistischen Bundesamt (Destatis).
- Welche Zonen in die Auswertung kommen. In die Auswertung kommen nur positive Wohn-Bodenrichtwerte, die an beiden Stichtagen dieselbe Nummer des Gutachterausschusses tragen. Die drei Zeiträume haben jeweils ihre eigenen Zonen. Ergebnisse der Zeiträume rechnen wir nicht ineinander um.
- Wie der Prozentwert entsteht. Der Prozentwert ist der Median der einzelnen Zonenveränderungen. Nominale und inflationsbereinigte Veränderungen werden je Zone vor der Medianbildung berechnet. Für die Inflationsbereinigung verwenden wir die nationalen Verbraucherpreisindex-Januarwerte, weil sie über alle Jahre gleich erhoben werden und keine regionalen Brüche enthalten.
- Was ein Bodenrichtwert ist. Ein Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für den Boden, den der Gutachterausschuss aus der Kaufpreissammlung ableitet (§ 196 Abs. 1 BauGB). Er gilt jeweils für eine ganze Bodenrichtwertzone, kurz Zone: ein Gebiet, das nach Art und Maß der Nutzung weitgehend übereinstimmt. Angegeben wird er je Quadratmeter eines gedachten, unbebauten Grundstücks, dessen Merkmale mit den in der Zone vorherrschenden weitgehend übereinstimmen (§ 13 ImmoWertV). Er ist weder ein Kaufpreis noch der Verkehrswert eines einzelnen Grundstücks.
- Kleine Fallzahlen. Die kleinste Gemeindeauswertung stützt sich auf 21 Zonen. Auswertungen unter 20 Zonen kennzeichnen wir; im Landkreis Ammerland gibt es keine.
- Was die Hauptkennzahl misst. Die Hauptkennzahl der Studie beschreibt die vergleichbaren Zonen: 184 Wohn-Bodenrichtwertzonen, die an beiden Stichtagen dieselbe Nummer des Gutachterausschusses tragen. Nur für diese Grundgesamtheit lässt sich überhaupt eine Veränderung je Zone messen.
- Was die Tabelle „Alle Wohnzonen je Stichtag“ zeigt. Die Tabelle „Alle Wohnzonen je Stichtag“ bezieht die zum jeweiligen Stichtag vorhandenen geeigneten Wohn-Bodenrichtwertzonen ein. Sie beantwortet damit, wie hoch der Median aller Zonen zum jeweiligen Stichtag lag. Die beiden Stichtagsmedianwerte dieser Tabelle ergeben ins Verhältnis gesetzt nicht die Hauptkennzahl: Jeder Stichtag umfasst andere Zonen, während die Hauptkennzahl aus der Veränderung jeder einzelnen Zone entsteht.
- Vergleichszeitraum. Alle Prozentangaben nennen ihren Vergleichszeitraum.
| Stichtag | Median | Vorhandene Zonen |
|---|---|---|
| 01.01.2016 | 85,0 €/m² | 200 |
| 01.01.2017 | 90,0 €/m² | 205 |
| 01.01.2018 | 100,0 €/m² | 202 |
| 01.01.2019 | 100,0 €/m² | 211 |
| 01.01.2020 | 110,0 €/m² | 217 |
| 01.01.2021 | 130,0 €/m² | 221 |
| 01.01.2022 | 160,0 €/m² | 223 |
| 01.01.2023 | 160,0 €/m² | 225 |
| 01.01.2024 | 160,0 €/m² | 226 |
| 01.01.2025 | 160,0 €/m² | 229 |
| 01.01.2026 | 160,0 €/m² | 233 |
Die nächste Aktualisierung folgt zum Stichtag 01.01.2027.
Bodenrichtwert-Übersicht mit der Bestandstabelle „Alle Zonen“ öffnen
Rechte, Hinweise und Kontakt
Über Grundradar
Grundradar (grundradar.de) führt amtliche Daten zu Grundstücken zusammen: Bodenrichtwerte, Grundsteuer-Hebesätze sowie Risikodaten zu Hochwasser, Starkregen und Altlasten. Die Angaben stammen aus offiziellen Quellen von Bund und Ländern und werden zu einer einzigen Auskunft pro Adresse gebündelt. Jeder Wert nennt Quelle und Stichtag.
Käufer, Eigentümer und Makler können damit kostenlos nachvollziehen, was die behördlichen Informationen über ein bestimmtes Grundstück aussagen.
Ausgewählte Auswertungen wie die vorliegende Studie veröffentlicht Grundradar mit offener Methodik und frei zugänglichen Rohdaten.
Grundradar ist gründergeführt und 2026 gestartet.