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Pressebereich · Datenstudie

Kyffhäuserkreis: zwei Bestände amtlicher Wohn-Bodenrichtwerte für 2017 und 2026

Zum 01.01.2017 lag der Median der 86 erfassten Wohn-Bodenrichtwertzonen im Kyffhäuserkreis bei 30 €/m². Zum 01.01.2026 betrug der Median der 51 erfassten Zonen 44 €/m². Grundradar hat beide Mediane getrennt aus den amtlichen Werten berechnet. Der Median ist der Wert in der Mitte der geordneten Werte, bei gerader Anzahl der Durchschnitt der beiden mittleren Werte. Die beiden Bestände enthalten nicht dieselben Bodenrichtwertzonen.

201730 €/m²86 erfasste Wohnzonen
202644 €/m²51 erfasste Wohnzonen
Verbraucherpreise+29,1 %2017–2026

Pressemitteilung

Der Unterschied zwischen den Medianen der erfassten Wohnzonen beträgt +14 €/m².

Der Unterschied zwischen diesen Medianen beschreibt keine gemessene Wertentwicklung derselben Bodenrichtwertzonen. Er kann sowohl mit anderen Werten als auch mit einer anderen Zusammensetzung der erfassten Gebiete zusammenhängen.

Grafiken

1Kyffhäuserkreis: Median der erfassten Wohnzonen nach JahrSVGPNG
2Kyffhäuserkreis: Zahl der erfassten Wohnzonen je BestandSVGPNG
3Kyffhäuserkreis: Verteilung der Wohn-Bodenrichtwerte in den Beständen 2017 und 2026SVGPNG
4Kyffhäuserkreis: Mediane je Bestand, nominal und nach Abzug der InflationSVGPNG

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Fragen an Ihren Gutachterausschuss

Die ausgewerteten Werte hat der für den Kyffhäuserkreis zuständige Gutachterausschuss für Grundstückswerte ermittelt und beschlossen. Zuschnitt der Zonen, Begründung und Beschlusslage kann allein seine Geschäftsstelle erläutern; Grundradar spricht nicht für den Ausschuss.

Ein Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für eine ganze Bodenrichtwertzone, kurz Zone, den der Gutachterausschuss aus der Kaufpreissammlung ableitet (§ 196 Abs. 1 BauGB). Er ist weder ein Kaufpreis noch der Verkehrswert eines einzelnen Grundstücks.

  1. Gibt es eine Überleitung zwischen den Zonennummern der Jahrgänge 2017 und 2026?
  2. Der ältere Bestand führt 86 Wohnzonen, der jüngere 51. Wurden die Zonen neu geschnitten, oder sind Flächen hinzugekommen?
  3. Für welche Gemeinden lassen sich die Zonen beider Stichtage aus Ihrer Sicht vergleichen?

Über Grundradar

Grundradar (grundradar.de) führt amtliche Daten zu Grundstücken zusammen: Bodenrichtwerte, Grundsteuer-Hebesätze sowie Risikodaten zu Hochwasser, Starkregen und Altlasten. Die Angaben stammen aus offiziellen Quellen von Bund und Ländern und werden zu einer einzigen Auskunft pro Adresse gebündelt. Jeder Wert nennt Quelle und Stichtag.

Käufer, Eigentümer und Makler können damit kostenlos nachvollziehen, was die behördlichen Informationen über ein bestimmtes Grundstück aussagen.

Ausgewählte Auswertungen wie die vorliegende Studie veröffentlicht Grundradar mit offener Methodik und frei zugänglichen Rohdaten.

Grundradar ist gründergeführt und 2026 gestartet.

Hinweis für Redaktionen: Grafiken sind honorarfrei (CC BY 4.0, Quellenangabe „grundradar.de“), die PNG-Dateien liegen in Druckauflösung vor.

Methodischer Hinweis

Die Bestände werden je Stichtag getrennt ausgewertet.

Zwischen den Stichtagen 01.01.2017 und 01.01.2026 stiegen die Verbraucherpreise um 29,1 Prozent. Im Preisniveau von 2017 entspricht der Median des Bestands 2026 deshalb einem niedrigeren Betrag; der Bestand 2017 ist die Basis und bleibt unverändert.

Quelle: © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte TH 2016–2026 / CC BY 4.0, https://www.gutachterausschuesse-th.de, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode.de, Daten bearbeitet

Studie, Daten und vollständige Methodik