Die Auswertung ordnet den Grundsteuer-Hebesatz und die Grundsteuer B nach dem Bundesmodell ein.
Der Landkreis umfasst 37 Gemeinden. Min 154%, Max 525%.
Gemeinden
37
mit Hebesatz
37
BL-Median
370%
Perzentil im Bundesland
45%
Die Extremwerte zeigen, wie stark die kommunalen Hebesätze innerhalb desselben Landkreises auseinanderlaufen.
Berechnen Sie einen Bundesmodell-Wert mit dem Landkreis-Median und eigenem Bodenwert.
Eingaben
Ergebnis
Für Ein- und Zweifamilienhäuser wurde der Bodenwert mit dem Größenkoeffizienten 0,95 aus Anlage 36 berücksichtigt.
Die Tabelle nutzt die aktuelle Destatis-Zeile je Gemeinde und verlinkt direkt auf die Gemeinde-Seite.
| Gemeinde | Grundsteuer A | Grundsteuer B | Grundsteuer C | Gewerbesteuer |
|---|---|---|---|---|
| Schulzendorf | 42% | 154% | nicht erhoben | 340% |
| Groß Köris | 785% | 190% | nicht erhoben | 320% |
| Heidesee | 210% | 190% | nicht erhoben | 323% |
| Bestensee | 200% | 200% | nicht erhoben | 375% |
| Schwerin | 225% | 200% | nicht erhoben | 290% |
| Königs Wusterhausen, Stadt | 230% | 210% | nicht erhoben | 350% |
| Schönefeld | 50% | 210% | nicht erhoben | 240% |
| Zeuthen | 250% | 217% | nicht erhoben | 350% |
| Mittenwalde, Stadt | 250% | 220% | nicht erhoben | 330% |
| Teupitz, Stadt | 1.005% | 260% | nicht erhoben | 300% |
| Eichwalde | 0% | 275% | nicht erhoben | 350% |
| Wildau, Stadt | 290% | 295% | nicht erhoben | 350% |
| Schönwald | 700% | 315% | nicht erhoben | 335% |
| Münchehofe | 265% | 325% | nicht erhoben | 300% |
| Halbe | 930% | 340% | nicht erhoben | 310% |
| Märkische Heide/Markojska Góla | 330% | 340% | nicht erhoben | 300% |
| Schwielochsee/Gójacki Jazor | 330% | 340% | nicht erhoben | 330% |
| Schlepzig/Słopišća | 620% | 345% | nicht erhoben | 335% |
| Märkisch Buchholz, Stadt | 300% | 355% | nicht erhoben | 320% |
| Rietzneuendorf-Staakow | 760% | 365% | nicht erhoben | 335% |
| Neu Zauche/Nowa Niwa | 280% | 369% | nicht erhoben | 300% |
| Krausnick-Groß Wasserburg | 670% | 370% | nicht erhoben | 335% |
| Jamlitz | 265% | 377% | nicht erhoben | 300% |
| Heideblick | 265% | 379% | nicht erhoben | 320% |
| Drahnsdorf | 620% | 380% | nicht erhoben | 335% |
| Lieberose, Stadt | 290% | 390% | nicht erhoben | 360% |
| Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota), Stadt | 400% | 395% | nicht erhoben | 330% |
| Alt Zauche-Wußwerk/Stara Niwa-Wózwjerch | 315% | 405% | nicht erhoben | 330% |
| Bersteland | 690% | 405% | nicht erhoben | 335% |
| Spreewaldheide/Błośańska Góla | 315% | 405% | nicht erhoben | 305% |
| Unterspreewald | 690% | 405% | nicht erhoben | 330% |
| Kasel-Golzig | 785% | 415% | nicht erhoben | 335% |
| Luckau, Stadt | 300% | 420% | nicht erhoben | 350% |
| Steinreich | 900% | 425% | nicht erhoben | 335% |
| Byhleguhre-Byhlen/Beła Góra-Bělin | 320% | 430% | nicht erhoben | 300% |
| Straupitz (Spreewald)/Tšupc (Błota) | 320% | 430% | nicht erhoben | 316% |
| Golßen, Stadt | 680% | 525% | nicht erhoben | 335% |
Die Reform trennt Bewertungsmodell, Steuermesszahl und kommunalen Hebesatz. Der Hebesatz B bleibt der Vergleichswert für Wohn- und Baugrundstücke.
Der Abschnitt erklärt, warum der Hebesatz B allein noch keine vollständige Steuerprognose ergibt.
Rechtsgrundlage: § 25 GrStG sowie § 15 + § 25 GrStG; § 220 ff. BewG. In Ländermodell-Staaten erklärt dieser Abschnitt die abweichende Bemessungslogik; in Bundesmodell-Staaten steht die kommunale Hebesatzwirkung im Vordergrund.
Der Landkreis-Median 355% steht dem Bundesland-Median 370% gegenüber.
Der Landkreis liegt im 45. Perzentil unter 413 vergleichbaren Gemeinde-Werten.
Bis die Landkreis-Geometrie als eigener Nachbar-Index vorliegt, nutzt diese Liste nahe Vergleichsräume aus derselben Landes-Auswertung.
Die Landkreis-Sicht nutzt die aktuelle Destatis-Zeile je Gemeinde. Ein belastbarer gewichteter Trend folgt, sobald mehrere Jahresstände je Gemeinde vollständig sind.
Der Hebesatz erklärt nur den kommunalen Multiplikator. Für eine belastbare Rechnung brauchen Sie zusätzlich den Bodenwert oder den Messbescheid.
Grundsteuer B ist der Wohn- und Baugrundstücksanker. Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Betriebe; Grundsteuer C wird nur erhoben, wenn die Gemeinde sie ausdrücklich nutzt.
Der Hebesatz B ist der Prozentsatz, mit dem die Gemeinde den Grundsteuermessbetrag multipliziert.
Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz; die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.
Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Flächen, Grundsteuer B bebaute und unbebaute Grundstücke; Grundsteuer C kann zusätzlich auf baureife unbebaute Grundstücke erhoben werden.
Die Reform 2025 ändert die Bewertung; der Hebesatz bleibt der kommunale Multiplikator.
Für eine eigene Schätzung benötigen Sie Messbetrag, Grundstücksdaten und den örtlichen Hebesatz B.
Der Grundsteuermessbetrag steht im Messbescheid des Finanzamts und wird mit dem Hebesatz multipliziert.
Ein niedriger Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine niedrige Steuer, wenn der Messbetrag hoch ist.
Bei Änderungen sollten Eigentümer den neuen Bescheid und den kommunalen Hebesatzbeschluss prüfen.
Die amtliche Grundstücksabgabe wird in der Regel quartalsweise oder nach Gemeindeangabe gezahlt.
Ein Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig ein Monat nach Bekanntgabe (§ 355 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung.
Median, Minimum und Maximum werden aus Gemeinde-Zeilen des aktuellen Destatis-Jahres aggregiert. Rechtsgrundlage für den Hebesatz ist § 25 GrStG. Für Brandenburg gilt zusätzlich § 15 + § 25 GrStG, § 220 ff. BewG.
Quelle ist Destatis, Realsteuerhebesätze. Datenstand: 30.6.2025. Lizenz: DL-DE/BY-2.0.
37 Gemeinden werden in die Klassen unter 300%, 300-399%, 400-499%, 500-599%, 600-699% und ab 700% eingeordnet.
Landkreis-Kennzahlen
Median Hebesatz B: 355%
Gemeinden: 37
Datenstand: 30.6.2025