Wie liegt der Hebesatz B in $Au im Vergleich?
Der von Destatis veröffentlichte Hebesatz B beträgt in Au im Datenjahr 2025 155 %. Er liegt 60 Prozentpunkte unter dem Median der Gemeinde-Hebesätze B im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (215 %) und 135 Prozentpunkte unter dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Baden-Württemberg (290 %).
Grundsteuer B mit dem Hebesatz $in Au berechnen
Der Rechner übernimmt den Hebesatz B von 155 %. Tragen Sie den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Grundsteuermessbescheid ein. Gerechnet wird Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100.
Hebesatz-Verlauf in Au
Von Destatis veröffentlichter Hebesatz B $in Au je Datenjahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.
| Jahr | Hebesatz B |
|---|---|
| 2019 | 430 % |
| 2020 | 430 % |
| 2021 | 460 % |
| 2022 | 460 % |
| 2023 | 460 % |
| 2024 | 460 % |
| 2025 | 155 % |
Nachbargemeinden vergleichen
Alle Gemeinden im Landkreis Breisgau-HochschwarzwaldDie nächstgelegenen Gemeinden mit ihrem eigenen Hebesatz B. So können Sie Au nicht nur gegen Kreis und Land halten, sondern gegen die direkte Nachbarschaft.
| Gemeinde | Hebesatz B | Entfernung | Abweichung von Au | |
|---|---|---|---|---|
| Merzhausen | 202 % | 1 km | +47 Pp. | |
| Wittnau | 135 % | 2 km | −20 Pp. | |
| Horben | 195 % | 3 km | +40 Pp. | |
| Sölden | 150 % | 3 km | −5 Pp. | |
| Ebringen | 150 % | 3 km | −5 Pp. |
Realsteuer-Hebesätze in Au
Die Hebesätze A, B und C gelten für unterschiedliche Arten von Grundbesitz. Für Wohn- und Baugrundstücke ist regelmäßig der Hebesatz B maßgeblich. Die Gewerbesteuer ist eine separate Realsteuer für Betriebe.
| Hebesatz | Trifft | Wert |
|---|---|---|
| Grundsteuer A | Land- und forstwirtschaftliche Betriebe | 155 % |
| Grundsteuer B | Wohn- und Baugrundstücke | 155 % |
| Grundsteuer C | Baureife unbebaute Grundstücke, wenn die Gemeinde Grundsteuer C erhebt | nicht erhoben |
| Gewerbesteuer | Gewerbliche Betriebe, separate Realsteuer | 400 % |
Bodenrichtwert in Au prüfen
Der Hebesatz B wird auf den Grundsteuermessbetrag angewandt, nicht direkt auf den Bodenrichtwert. Welche Grundstücksmerkmale in die Bewertung eingehen, hängt vom Grundsteuermodell des Landes ab.
Der Wohnbauland-Median liegt in Au bei 770 €/m² (BORIS). Die Richtwertzonen zeigen, ob der im Bescheid angesetzte Bodenwert zur Lage Ihres Grundstücks passt.
Welches Grundsteuer-Modell gilt in Baden-Württemberg?
In Baden-Württemberg gilt ein eigenes Ländermodell: Baden-Württemberg modifiziertes Bodenwertmodell. Der Hebesatz B bleibt die kommunale Prozentgröße, mit der die Gemeinde den Messbetrag multipliziert.
Grundsteuerbescheid prüfen: drei Schritte
Nächste Schritte
Häufige Fragen zum Hebesatz in Au
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B in Au?
Der Hebesatz B liegt 2025 bei 155 %. Der Vergleich mit 460 % im Jahr 2024 führt allerdings in die Irre: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, die Messbeträge sind andere, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst. Er ist der kommunale Faktor, den die Gemeinde auf den Grundsteuermessbetrag anwendet.
Was bedeutet ein Hebesatz von 155 %?
Der Grundsteuermessbetrag wird mit 1,55 multipliziert. Bei einem Messbetrag von 100 Euro sind das 155 Euro Grundsteuer im Jahr. Werte über 100 % sind deshalb normal, denn der Hebesatz ist kein Steuersatz auf den Grundstückswert, sondern der kommunale Faktor für den Messbetrag.
Reicht der Hebesatz zur Berechnung der Grundsteuer?
Nein. Die jährliche Grundsteuer B ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Den Messbetrag setzt das Finanzamt fest. Ohne ihn lässt sich der Zahlbetrag nicht bestimmen.
Wo finde ich den Grundsteuermessbetrag?
Der Grundsteuermessbetrag steht im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts, nicht im Grundsteuerbescheid der Gemeinde. Die Gemeinde wendet darauf den Hebesatz B an und teilt durch 100.
Warum kann der Nachbarort günstiger sein?
Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz selbst. Wittnau liegt bei 135 %, Sölden liegt bei 150 % und damit niedriger als Au. Der Hebesatz spiegelt die kommunale Haushaltslage, nicht den Grundstückswert.
Warum ändern sich Hebesätze mit der Reform 2025?
Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt. Deshalb sind Hebesätze vor und nach 2025 nicht ohne den jeweiligen Grundsteuermessbetrag vergleichbar. Ein höherer Satz bedeutet nicht zwingend eine höhere Jahressteuer.
Wer legt den Hebesatz fest?
Die Gemeinde beschließt den Hebesatz B in der Haushaltssatzung oder Hebesatzsatzung (§ 25 GrStG). Im Grundsteuerbescheid wendet sie den Satz des Steuerjahres auf den Grundsteuermessbetrag an.
Kann ich gegen den Grundsteuerbescheid Einspruch einlegen?
Ja. Der Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid.
Methodik und Quellen
Der Hebesatz B ist der von der Gemeinde beschlossene Prozentsatz auf den Grundsteuermessbetrag. Die jährliche Grundsteuer B ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Der Zahlbetrag steht im Grundsteuerbescheid.
| Kennzahl | Hebesatz der Grundsteuer B |
| Quelle | Statistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuerhebesätze |
| Datenstand | 30.06.2025 · Datenjahr 2025 |
| Rechtsgrundlage | § 2 und § 14 LGrStG BW |
| Berechnung | Grundsteuer B = Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100 |
| Verbindlich | Zahlbetrag laut Grundsteuerbescheid |
Zuständig: Gemeinde Au
Das Finanzamt setzt den Grundsteuermessbetrag im Grundsteuermessbescheid fest. Die Gemeinde Au wendet den Hebesatz B an und setzt den Zahlbetrag im Grundsteuerbescheid fest.