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Gemeinde · Grundsteuer B · Stichtag 30.06.2025
Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz in Au

Für Grundsteuer B setzt die Gemeinde in Au 2025 155 % an (Quelle: Destatis, Stichtag 30.06.2025). Dieser Hebesatz multipliziert den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Bescheid. Gegenüber dem Kreis-Median beträgt die Abweichung −60 Prozentpunkte. Er beschreibt die kommunale Belastung, nicht den Grundstückswert.

Quelle: Destatis – Realsteuerhebesätze · Datenjahr 2025 · Stichtag 30.06.2025
Von Destatis veröffentlichter Hebesatz B2025
155 %

Au · Datenjahr 2025 · Datenstand 30.06.2025. 16 % der Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald haben einen niedrigeren Hebesatz B.

Median der Gemeinde-Hebesätze B im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald215 %−60 Pp.
Median der Gemeinde-Hebesätze B in Baden-Württemberg290 %−135 Pp.
Hebesatz B = Prozentsatz auf den Grundsteuermessbetrag
Hebesatz B in Au155 %von Destatis veröffentlicht · Datenjahr ${year}
Abweichung vom Median der Hebesätze B im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald−60 Pp.Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald: 215 %
Abweichung vom Landesmedian der Hebesätze B−135 Pp.Baden-Württemberg: 290 %
Rang im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald16 %der 50 Gemeinden liegen niedriger
Datenjahr / Quelle2025Destatis · 30.06.2025
01 / 12Einordnung

Wie liegt der Hebesatz B in $Au im Vergleich?

Der von Destatis veröffentlichte Hebesatz B beträgt in Au im Datenjahr 2025 155 %. Er liegt 60 Prozentpunkte unter dem Median der Gemeinde-Hebesätze B im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (215 %) und 135 Prozentpunkte unter dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Baden-Württemberg (290 %).

Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald16 %der 50 Gemeinden liegen niedriger
In Baden-Württemberg7 %der 1.100 Gemeinden im Land liegen niedriger
Hebesatz B im Vergleich · Au hervorgehoben
Median der Gemeinde-Hebesätze B in Baden-Württemberg290 %
Median der Gemeinde-Hebesätze B im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald215 %
Au155 %
Ein hoher Hebesatz B bedeutet nicht automatisch eine hohe Jahressteuer. Die Rechnung lautet Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Die Prozentangaben vergleichen nur Gemeinden mit einem von Destatis veröffentlichten Hebesatz B im selben Datenjahr.
Warum hier kein bundesweiter Vergleich steht: Baden-Württemberg rechnet nach einem eigenen Ländermodell. Der Grundsteuermessbetrag entsteht dort auf einem anderen Weg als im Bundesmodell, dem die meisten Länder folgen. Ein Hebesatz aus Baden-Württemberg und ein Hebesatz aus einem Bundesmodell-Land messen deshalb nicht dasselbe, und ein niedriger Prozentwert bedeutet für sich genommen keine niedrige Steuer. Aussagekräftig bleibt der Vergleich im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und innerhalb von Baden-Württemberg.

Grundsteuer B mit dem Hebesatz $in Au berechnen

Der Rechner übernimmt den Hebesatz B von 155 %. Tragen Sie den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Grundsteuermessbescheid ein. Gerechnet wird Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100.

Zum Grundsteuer-Rechner

Hebesatz-Verlauf in Au

Von Destatis veröffentlichter Hebesatz B $in Au je Datenjahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.

430 %2019
430 %2020
460 %2021
460 %2022
460 %2023
460 %2024
155 %2025
Hebesatz BReform 2025
JahrHebesatz B
2019430 %
2020430 %
2021460 %
2022460 %
2023460 %
2024460 %
2025155 %
Datenstand 30.06.2025 · Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze.

Die nächstgelegenen Gemeinden mit ihrem eigenen Hebesatz B. So können Sie Au nicht nur gegen Kreis und Land halten, sondern gegen die direkte Nachbarschaft.

GemeindeHebesatz BEntfernungAbweichung von Au
Merzhausen202 %1 km+47 Pp.
Wittnau135 %2 km−20 Pp.
Horben195 %3 km+40 Pp.
Sölden150 %3 km−5 Pp.
Ebringen150 %3 km−5 Pp.
Die Entfernung ist die Luftlinie zwischen den Gemeindezentren. Ein negativer Wert kennzeichnet einen niedrigeren Hebesatz B als in Au. Öffnen Sie eine Gemeinde, um Datenjahr und Quelle zu prüfen.

Realsteuer-Hebesätze in Au

Die Hebesätze A, B und C gelten für unterschiedliche Arten von Grundbesitz. Für Wohn- und Baugrundstücke ist regelmäßig der Hebesatz B maßgeblich. Die Gewerbesteuer ist eine separate Realsteuer für Betriebe.

HebesatzTrifftWert
Grundsteuer ALand- und forstwirtschaftliche Betriebe155 %
Grundsteuer BWohn- und Baugrundstücke155 %
Grundsteuer CBaureife unbebaute Grundstücke, wenn die Gemeinde Grundsteuer C erhebtnicht erhoben
GewerbesteuerGewerbliche Betriebe, separate Realsteuer400 %
Grundsteuer B gilt regelmäßig für Wohn- und Baugrundstücke. Grundsteuer C kann baureife unbebaute Grundstücke betreffen, wenn die Gemeinde sie erhebt. Die Gewerbesteuer betrifft Betriebe und ist keine Grundsteuer.

Bodenrichtwert in Au prüfen

Der Hebesatz B wird auf den Grundsteuermessbetrag angewandt, nicht direkt auf den Bodenrichtwert. Welche Grundstücksmerkmale in die Bewertung eingehen, hängt vom Grundsteuermodell des Landes ab.

Der Wohnbauland-Median liegt in Au bei 770 €/m² (BORIS). Die Richtwertzonen zeigen, ob der im Bescheid angesetzte Bodenwert zur Lage Ihres Grundstücks passt.

Bodenrichtwert für Au öffnen

Welches Grundsteuer-Modell gilt in Baden-Württemberg?

BewertungLändermodell

In Baden-Württemberg gilt ein eigenes Ländermodell: Baden-Württemberg modifiziertes Bodenwertmodell. Der Hebesatz B bleibt die kommunale Prozentgröße, mit der die Gemeinde den Messbetrag multipliziert.

Rechtsgrundlage: § 2 und § 14 LGrStG BW.

Grundsteuerbescheid prüfen: drei Schritte

1
Grundsteuermessbetrag im Bescheid prüfenDer Grundsteuermessbescheid des Finanzamts nennt den Grundsteuermessbetrag. Prüfen Sie die zugrunde liegenden Bewertungsangaben und die Rechtsbehelfsbelehrung.Richtwertzonen ansehen
2
Hebesatz der Gemeinde abgleichenDer von Destatis veröffentlichte Hebesatz B beträgt in Au im Datenjahr 2025 155 %. Rechnen Sie Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100.Zum Rechner
3
Fristen kennenGegen den Bescheid ist der Einspruch nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO).Grundsteuer-Ratgeber lesen

Nächste Schritte

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Häufige Fragen zum Hebesatz in Au

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B in Au?

Der Hebesatz B liegt 2025 bei 155 %. Der Vergleich mit 460 % im Jahr 2024 führt allerdings in die Irre: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, die Messbeträge sind andere, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst. Er ist der kommunale Faktor, den die Gemeinde auf den Grundsteuermessbetrag anwendet.

Was bedeutet ein Hebesatz von 155 %?

Der Grundsteuermessbetrag wird mit 1,55 multipliziert. Bei einem Messbetrag von 100 Euro sind das 155 Euro Grundsteuer im Jahr. Werte über 100 % sind deshalb normal, denn der Hebesatz ist kein Steuersatz auf den Grundstückswert, sondern der kommunale Faktor für den Messbetrag.

Reicht der Hebesatz zur Berechnung der Grundsteuer?

Nein. Die jährliche Grundsteuer B ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Den Messbetrag setzt das Finanzamt fest. Ohne ihn lässt sich der Zahlbetrag nicht bestimmen.

Wo finde ich den Grundsteuermessbetrag?

Der Grundsteuermessbetrag steht im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts, nicht im Grundsteuerbescheid der Gemeinde. Die Gemeinde wendet darauf den Hebesatz B an und teilt durch 100.

Warum kann der Nachbarort günstiger sein?

Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz selbst. Wittnau liegt bei 135 %, Sölden liegt bei 150 % und damit niedriger als Au. Der Hebesatz spiegelt die kommunale Haushaltslage, nicht den Grundstückswert.

Warum ändern sich Hebesätze mit der Reform 2025?

Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt. Deshalb sind Hebesätze vor und nach 2025 nicht ohne den jeweiligen Grundsteuermessbetrag vergleichbar. Ein höherer Satz bedeutet nicht zwingend eine höhere Jahressteuer.

Wer legt den Hebesatz fest?

Die Gemeinde beschließt den Hebesatz B in der Haushaltssatzung oder Hebesatzsatzung (§ 25 GrStG). Im Grundsteuerbescheid wendet sie den Satz des Steuerjahres auf den Grundsteuermessbetrag an.

Kann ich gegen den Grundsteuerbescheid Einspruch einlegen?

Ja. Der Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid.

Methodik und Quellen

Der Hebesatz B ist der von der Gemeinde beschlossene Prozentsatz auf den Grundsteuermessbetrag. Die jährliche Grundsteuer B ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Der Zahlbetrag steht im Grundsteuerbescheid.

KennzahlHebesatz der Grundsteuer B
QuelleStatistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuerhebesätze
Datenstand30.06.2025 · Datenjahr 2025
Rechtsgrundlage§ 2 und § 14 LGrStG BW
BerechnungGrundsteuer B = Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100
VerbindlichZahlbetrag laut Grundsteuerbescheid
Die Gemeinde beschließt den Hebesatz B in der Haushaltssatzung oder Hebesatzsatzung. Destatis veröffentlicht den gemeldeten Satz. Die Gemeinde wendet ihn auf den vom Finanzamt festgesetzten Grundsteuermessbetrag an. Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0).

Zuständig: Gemeinde Au

Das Finanzamt setzt den Grundsteuermessbetrag im Grundsteuermessbescheid fest. Die Gemeinde Au wendet den Hebesatz B an und setzt den Zahlbetrag im Grundsteuerbescheid fest.

FinanzamtBewertung und MessbetragFragen zu den Bewertungsgrundlagen und zum Grundsteuermessbetrag richten Sie an das Finanzamt.
Gemeindekasse AuHebesatz und ZahlbetragZahlung, Fälligkeit, Stundung und Mahnungen laufen über die Gemeindekasse bzw. das Steueramt.
Die offizielle Kontaktadresse finden Sie auf der Website der Gemeinde Au oder im aktuellen Grundsteuerbescheid. Quelle des Hebesatzes B: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze. Datenjahr 2025. Datenstand 30.06.2025.
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Der Hebesatz ist nur ein Teil der Entscheidung

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