Einordnung: Kreis, Land und Bund
Der Median der Grundsteuer B liegt im Ilm-Kreis bei 400 %. Damit liegt er genau auf dem Median in Thüringen (400 %) und 5 Prozentpunkte über dem Median in Deutschland (395 %).
Grundsteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde berechnen?
Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 · Startwert 400 %
Gemeinden im Ilm-Kreis
Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde im Ilm-Kreis. Der Pfeil zeigt die Lage zum Kreis-Median von 400 %. Klicken Sie eine Zeile für die Gemeinde-Seite.
| Gemeinde | Hebesatz B | ggü. 2024 | vs. Kreis-Median | |
|---|---|---|---|---|
| Elleben | 500 % | ±0 | ▲ über Median | |
| Ilmenau, Stadt | 440 % | ±0 | ▲ über Median | |
| Arnstadt, Stadt | 420 % | ±0 | ▲ über Median | |
| Elgersburg | 420 % | ±0 | ▲ über Median | |
| Alkersleben | 400 % | ±0 | = Median | |
| Bösleben-Wüllersleben | 400 % | ±0 | = Median | |
| Dornheim | 400 % | ±0 | = Median | |
| Elxleben | 400 % | ±0 | = Median | |
| Osthausen-Wülfershausen | 400 % | ±0 | = Median | |
| Plaue, Stadt | 400 % | ±0 | = Median | |
| Stadtilm, Stadt | 400 % | ±0 | = Median | |
| Witzleben | 400 % | ±0 | = Median | |
| Geratal | 389 % | ±0 | ▼ unter Median | |
| Großbreitenbach, Stadt | 389 % | ±0 | ▼ unter Median | |
| Martinroda | 389 % | ±0 | ▼ unter Median | |
| Amt Wachsenburg | 375 % | ±0 | ▼ unter Median |
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Vergleichbare Landkreise
Landkreise in Thüringen mit ähnlichem Median. Die Liste sortiert nach Nähe zum Wert des Ilm-Kreises, nicht nach räumlicher Angrenzung.
| Landkreis | Median B | Gemeinden | Abweichung von Ilm-Kreis | |
|---|---|---|---|---|
| Eichsfeld | 400 % | 56 | ±0 Pp. | |
| Gotha | 390 % | 29 | −10 Pp. | |
| Saale-Holzland-Kreis | 390 % | 91 | −10 Pp. | |
| Unstrut-Hainich-Kreis | 390 % | 25 | −10 Pp. | |
| Saale-Orla-Kreis | 389 % | 59 | −11 Pp. |
Rang-Nachbarn innerhalb Thüringen. Keine Aussage über physische Angrenzung.
Entwicklung 2019–2025
Median der Grundsteuer B im Ilm-Kreis je Jahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.
Modell und Reform
Die Bewertung folgt dem Bundesmodell: Aus dem Grundsteuerwert entsteht der Messbetrag, darauf wendet die Gemeinde ihren Hebesatz an. Der Kreiswert ist der Median über die Gemeinden, kein eigener Steuersatz. Rechtsgrundlage: § 15 + § 25 GrStG; § 220 ff. BewG.
Nächste Schritte
Häufige Fragen zum Hebesatz im Ilm-Kreis
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B im Ilm-Kreis?
Der Median der Grundsteuer B liegt im Ilm-Kreis bei 400 % über 16 Gemeinden. Die Spanne reicht von 375 % bis 500 %.
Welche Gemeinde ist am teuersten?
Am höchsten liegen Elleben (500 %), Ilmenau, Stadt (440 %), Elgersburg (420 %); am günstigsten Amt Wachsenburg (375 %).
Warum unterscheiden sich Gemeinden im selben Landkreis?
Der Hebesatz ist kommunale Selbstverwaltung: Jede Gemeinde beschließt ihren eigenen Satz. Der Landkreis selbst erhebt keinen Grundsteuer-Hebesatz – der Kreiswert ist nur der Median über die Gemeinden.
Wie berechne ich meine Grundsteuer?
Grundsteuer B = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie Ihrem Messbescheid, den Hebesatz Ihrer Gemeinde zeigt diese Seite. Der Rechner übernimmt beides.
Methodik und Quellen
Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Thüringen wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 15 und § 25 GrStG, § 220 ff. BewG eingeordnet.
| Kennzahl | Median Hebesatz Grundsteuer B, ungewichtet über Gemeinden |
| Quelle | Statistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuervergleich |
| Datenjahr | 2025 · Stichtag 30.06.2025 |
| Aggregation | Median über 16 Gemeinden im Ilm-Kreis |
| Stichprobe | p10 und p90 werden nur bei ausreichender Gemeindezahl gezeigt |
| Lizenz / Recht | Destatis · Datenlizenz Deutschland (dl-de/by-2-0) |