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Landkreis · Grundsteuer B · Stichtag 30.06.2025
Bundesmodell

Grundsteuer-Hebesatz im Salzlandkreis

Destatis weist im Salzlandkreis 2025 einen Median der Grundsteuer B von 430 % aus (21 Gemeinden mit gemeldetem Wert, Stichtag 30.06.2025). Dieser Kreiswert ist nur eine Einordnung. Verbindlich ist der Hebesatz Ihrer Gemeinde. Die Spanne reicht von 338 % in Giersleben bis 520 % in Barby, Stadt.

Der Kreis erhebt keinen eigenen Hebesatz. Maßgeblich ist immer der Hebesatz Ihrer Gemeinde. Der Kreiswert ist der Median über die Gemeinden – eine Einordnung, kein Steuersatz.
Quelle: Destatis – Realsteuerhebesätze · Datenjahr 2025 · Stichtag 30.06.2025
Median im Kreis · Grundsteuer B2025
430 %

Median über 21 Gemeinden. Kein kreisweiter Steuersatz.

Günstig (p10)399 %
Teuer (p90)480 %
Sachsen-Anhalt-Median402 %
Deutschland-Median395 %
Hebesatz = kommunaler Faktor, kein Steuersatz
Median Hebesatz B430 %aus 21 Gemeinden
Günstig / Teuer399 % / 480 %p10 / p90
Spanne338 % – 520 %Giersleben – Barby, Stadt
vs Sachsen-Anhalt-Median+28 Pp.Sachsen-Anhalt 402 %
Datenjahr / Quelle2025Destatis · 30.06.2025
01 / 9Einordnung

Einordnung: Kreis, Land und Bund

Mit einem Median von 430 % liegt der Salzlandkreis über dem Sachsen-Anhalt-Median (402 %) und über dem Bundes-Median (395 %).

Salzlandkreis430 %
Sachsen-Anhalt-Median402 %
Anhalt-Bitterfeld400 %
Deutschland-Median395 %
Mediane der Grundsteuer B. Werte über 100 % sind normal – der Hebesatz wird auf den Messbetrag angewandt, er ist nicht der Steuersatz selbst.

Grundsteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde berechnen?

Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 · Startwert 430 %

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Gemeinden im Salzlandkreis

Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde im Salzlandkreis. Der Pfeil zeigt die Lage zum Kreis-Median von 430 %. Klicken Sie eine Zeile für die Gemeinde-Seite.

Sortieren:
GemeindeHebesatz Bggü. 2024vs. Kreis-Median
Barby, Stadt520 %+70▲ über Median
Plötzkau483 %+33▲ über Median
Alsleben (Saale), Stadt480 %±0▲ über Median
Borne450 %±0▲ über Median
Egeln, Stadt450 %±0▲ über Median
Hecklingen, Stadt450 %+39▲ über Median
Nienburg (Saale), Stadt450 %±0▲ über Median
Güsten, Stadt442 %±0▲ über Median
Börde-Hakel430 %+14= Median
Calbe (Saale), Stadt430 %±0= Median
Könnern, Stadt430 %±0= Median
Aschersleben, Stadt420 %±0▼ unter Median
Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde, Datenjahr 2025. Die Änderung gegenüber 2024 spiegelt teils die aufkommensneutrale Reform-Umstellung, nicht nur reale Erhöhungen.

Vergleichbare Landkreise

Landkreise in Sachsen-Anhalt mit ähnlichem Median. Die Liste sortiert nach Nähe zum Wert des Salzlandkreis – nicht nach räumlicher Angrenzung.

LandkreisMedian BGemeindenvs. Salzlandkreis
Anhalt-Bitterfeld400 %10−30 Pp.
Börde400 %34−30 Pp.
Stendal400 %25−30 Pp.
Burgenlandkreis399 %33−31 Pp.
Saalekreis398 %20−32 Pp.

Rang-Nachbarn innerhalb Sachsen-Anhalt. Keine Aussage über physische Angrenzung.

Entwicklung 20192025

Median der Grundsteuer B im Salzlandkreis je Jahr. Der Sprung zum Stichjahr 2025 spiegelt teils die aufkommensneutrale Reform-Umstellung – die Werte davor und danach sind nur eingeschränkt vergleichbar.

411 %2019
411 %2020
411 %2021
411 %2022
420 %2023
420 %2024
430 %2025
Datenstand 30.06.2025. Median aus Gemeinde-Zeilen je Jahr (Destatis Realsteuerhebesätze).

Modell und Reform

Bundesmodell

Die Bewertung folgt dem Bundesmodell: Aus dem Grundsteuerwert entsteht der Messbetrag, darauf wendet die Gemeinde ihren Hebesatz an. Der Kreiswert ist der Median über die Gemeinden, kein eigener Steuersatz. Rechtsgrundlage: § 25 (4) GrStG (Hebesatzrecht mit Wohn/Nichtwohn-Option); § 220 ff. BewG.

Diese Seite zeigt Grundsteuer B (Wohn- und Baugrundstücke). Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) und die optionale Grundsteuer C (baureife Grundstücke) folgen eigener Logik und sind hier nicht im Median enthalten.

Nächste Schritte

Häufige Fragen zum Salzlandkreis

Wie hoch ist der Hebesatz im Salzlandkreis?

Der Median der Grundsteuer B liegt im Salzlandkreis bei 430 % über 21 Gemeinden. Die Spanne reicht von 338 % bis 520 %.

Welche Gemeinde ist am teuersten?

Am höchsten liegen Barby, Stadt (520 %), Plötzkau (483 %), Alsleben (Saale), Stadt (480 %); am günstigsten Giersleben (338 %).

Warum unterscheiden sich Gemeinden im selben Landkreis?

Der Hebesatz ist kommunale Selbstverwaltung: Jede Gemeinde beschließt ihren eigenen Satz. Der Landkreis selbst erhebt keinen Grundsteuer-Hebesatz – der Kreiswert ist nur der Median über die Gemeinden.

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuer B = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie Ihrem Messbescheid, den Hebesatz Ihrer Gemeinde zeigt diese Seite. Der Rechner übernimmt beides.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Sachsen-Anhalt wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 25 Abs. 4 GrStG, § 220 ff. BewG eingeordnet.

KennzahlMedian Hebesatz Grundsteuer B, ungewichtet über Gemeinden
QuelleStatistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuervergleich
Datenjahr2025 · Stichtag 30.06.2025
AggregationMedian über 21 Gemeinden im Salzlandkreis
Stichprobep10 und p90 werden nur bei ausreichender Gemeindezahl gezeigt
Lizenz / RechtDestatis · Datenlizenz Deutschland (dl-de/by-2-0)
Sonderfall kreisfreie Stadt. Fällt Kreis und Gemeinde zusammen, gibt es einen eigenen Stadtwert und keine Kreis-Spanne. Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0), Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.
Der Hebesatz ist nur ein Faktor

Rechnen Sie Ihre Grundsteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde im Salzlandkreis.

Hebesatz B übernehmen und mit dem eigenen Messbetrag die Jahressumme ermitteln.

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