Wie hoch ist Frankfurt am Main im Vergleich?
Mit 855 % liegt Frankfurt am Main 435 Prozentpunkte über dem Median in Hessen (420 %).
Grundsteuer mit dem Hebesatz in Frankfurt am Main berechnen
Der Rechner übernimmt den Hebesatz von 855 % – Sie brauchen nur den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Bescheid.
Hebesatz-Verlauf in Frankfurt am Main
Hebesatz der Grundsteuer B in Frankfurt am Main je Jahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.
| Jahr | Hebesatz B |
|---|---|
| 2019 | 500 % |
| 2020 | 500 % |
| 2021 | 500 % |
| 2022 | 500 % |
| 2023 | 500 % |
| 2024 | 500 % |
| 2025 | 855 % |
Nachbargemeinden vergleichen
Alle Gemeinden in der Stadt Frankfurt am MainDie nächstgelegenen Gemeinden mit ihrem eigenen Hebesatz B. So können Sie Frankfurt am Main gegen das Land und die direkte Nachbarschaft halten.
| Gemeinde | Hebesatz B | Entfernung | Abweichung von Frankfurt am Main | |
|---|---|---|---|---|
| Eschborn | 215 % | 7 km | −640 Pp. | |
| Steinbach (Taunus) | 1.200 % | 8 km | +345 Pp. | |
| Neu-Isenburg, Hugenotten- und Waldenserstadt | 472 % | 8 km | −383 Pp. | |
| Sulzbach (Taunus) | 561 % | 8 km | −294 Pp. | |
| Schwalbach am Taunus | 900 % | 9 km | +45 Pp. |
Realsteuer-Hebesätze in Frankfurt am Main
Die kommunalen Realsteuer-Hebesätze treffen unterschiedliche Grundstücksarten. Wer Wohneigentum hält, zahlt nahezu immer nach Hebesatz B.
| Hebesatz | Trifft | Wert |
|---|---|---|
| Grundsteuer A | Land- und forstwirtschaftliche Betriebe | 318 % |
| Grundsteuer B | Wohn- und Baugrundstücke (Eigentümer-Standardfall) | 855 % |
| Grundsteuer C | Baureife, unbebaute Grundstücke (kommunal optional) | nicht erhoben |
| Gewerbesteuer | Erträge gewerblicher Betriebe (separate Realsteuer) | 460 % |
Bodenrichtwert in Frankfurt am Main prüfen
Der Hebesatz ist nur der kommunale Faktor. Für die Bewertung des Grundstücks zählt zusätzlich der Bodenwert beziehungsweise der Wertansatz im Bescheid – im Bundesmodell fließt er direkt in die Berechnung ein.
Der Wohnbauland-Median liegt in Frankfurt am Main bei 1.100 €/m² (BORIS). Die Richtwertzonen zeigen, ob der im Bescheid angesetzte Bodenwert zur Lage Ihres Grundstücks passt.
Welches Grundsteuer-Modell gilt in Hessen?
In Hessen gilt ein eigenes Ländermodell: Hessisches Flächen-Faktor-Modell. Der Hebesatz B bleibt die kommunale Prozentgröße, mit der die Gemeinde den Messbetrag multipliziert.
Grundsteuerbescheid prüfen: drei Schritte
Nächste Schritte
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Häufige Fragen zum Hebesatz in Frankfurt am Main
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B in Frankfurt am Main?
Der Hebesatz B liegt 2025 bei 855 %. Der Vergleich mit 500 % im Jahr 2024 führt allerdings in die Irre: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, die Messbeträge sind andere, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst. Er ist der kommunale Faktor, den die Gemeinde auf den Grundsteuermessbetrag anwendet.
Was bedeutet ein Hebesatz von 855 %?
Der Grundsteuermessbetrag wird mit 8,55 multipliziert. Bei einem Messbetrag von 100 Euro sind das 855 Euro Grundsteuer im Jahr. Werte über 100 % sind deshalb normal, denn der Hebesatz ist kein Steuersatz auf den Grundstückswert, sondern der kommunale Faktor für den Messbetrag.
Reicht der Hebesatz zur Berechnung der Grundsteuer?
Nein. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag setzt das Finanzamt fest; ohne ihn lässt sich der Zahlbetrag nicht bestimmen.
Wo finde ich den Grundsteuermessbetrag?
Im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts – nicht im kommunalen Grundsteuerbescheid. Er ist die Grundlage, auf die der Hebesatz der Gemeinde angewandt wird.
Warum kann der Nachbarort günstiger sein?
Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz selbst. Eschborn liegt bei 215 %, Neu-Isenburg, Hugenotten- und Waldenserstadt liegt bei 472 % und damit niedriger als Frankfurt am Main. Der Hebesatz spiegelt die kommunale Haushaltslage, nicht den Grundstückswert.
Warum ändern sich Hebesätze mit der Reform 2025?
Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt; viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst. Ein höherer Satz bedeutet daher nicht zwingend eine höhere Steuer als zuvor.
Wer legt den Hebesatz fest?
Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz jährlich in der Haushaltssatzung (§ 25 GrStG). Die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.
Kann ich gegen den Grundsteuerbescheid Einspruch einlegen?
Ja. Der Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid.
Methodik und Quellen
Der Hebesatz B ist ein kommunaler Faktor. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100 – der verbindliche Zahlbetrag steht im Grundsteuerbescheid.
| Kennzahl | Hebesatz Grundsteuer B, kommunal |
| Quelle | Statistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuerhebesätze |
| Datenstand | 30.06.2025 · Datenjahr 2025 |
| Rechtsgrundlage | § 2 und § 5 HGrStG |
| Berechnung | Grundsteuer = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 |
| Verbindlich | Zahlbetrag laut Grundsteuerbescheid |
Zuständig: Stadt Frankfurt am Main
Das Finanzamt setzt den Grundsteuermessbetrag fest (Bescheid 1). Die Stadt Frankfurt am Main wendet den Hebesatz an und stellt den Grundsteuerbescheid mit dem Zahlbetrag aus (Bescheid 2).