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Landkreis · Grundsteuer B · Stichtag 30.06.2025
Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz im Landkreis Würzburg

Für die Grundsteuer B beträgt der Median im Landkreis Würzburg 2025 310 %. Grundlage sind 52 Gemeinden mit gemeldetem Wert (Quelle: Destatis, Stichtag 30.06.2025). Der Kreis setzt keinen eigenen Hebesatz. Entscheidend bleibt Ihre Gemeinde. Die Spanne reicht von 200 % in Riedenheim bis 460 % in Sommerhausen, M.

Der Kreis erhebt keinen eigenen Hebesatz. Maßgeblich ist immer der Hebesatz Ihrer Gemeinde. Der Kreiswert ist der Median über die Gemeinden – eine Einordnung, kein Steuersatz.
Quelle: Destatis – Realsteuerhebesätze · Datenjahr 2025 · Stichtag 30.06.2025
Median im Landkreis Würzburg · Grundsteuer B2025
310 %

Median über 52 Gemeinden. Kein kreisweiter Steuersatz.

Günstig (p10)241 %
Teuer (p90)385 %
Median in Bayern275 %
Hebesatz = kommunaler Faktor, kein Steuersatz
Median Hebesatz B310 %aus 52 Gemeinden
Günstig / Teuer241 % / 385 %p10 / p90
Spanne200 % – 460 %Riedenheim – Sommerhausen, M
Abweichung vom Landesmedian+35 Pp.Bayern: 275 %
Datenjahr / Quelle2025Destatis · 30.06.2025
01 / 9Einordnung

Einordnung im Landkreis Würzburg und in Bayern

Der Median der Grundsteuer B liegt im Landkreis Würzburg bei 310 %. Damit liegt er 35 Prozentpunkte über dem Median in Bayern (275 %).

Landkreis Würzburg310 %
Median in Bayern275 %
Amberg-Sulzbach200 %
Mediane der Grundsteuer B. Werte über 100 % sind normal, denn der Hebesatz wird auf den Messbetrag angewandt und ist nicht der Steuersatz selbst.
Warum hier kein bundesweiter Vergleich steht: Bayern rechnet nach einem eigenen Ländermodell. Der Grundsteuermessbetrag entsteht dort auf einem anderen Weg als im Bundesmodell, dem die meisten Länder folgen. Ein Hebesatz aus Bayern und ein Hebesatz aus einem Bundesmodell-Land messen deshalb nicht dasselbe. Aussagekräftig bleibt der Vergleich innerhalb von Bayern.

Grundsteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde berechnen?

Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 · Startwert 310 %

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Gemeinden im Landkreis Würzburg

Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde im Landkreis Würzburg. Der Pfeil zeigt die Lage zum Kreis-Median von 310 %. Klicken Sie eine Zeile für die Gemeinde-Seite.

Sortieren:
GemeindeHebesatz Bggü. 2024vs. Kreis-Median
Sommerhausen, M460 %+80▲ über Median
Eibelstadt, St420 %+40▲ über Median
Frickenhausen a.Main, M400 %+30▲ über Median
Thüngersheim400 %±0▲ über Median
Theilheim395 %±0▲ über Median
Höchberg, M385 %+35▲ über Median
Bütthard, M380 %±0▲ über Median
Gerbrunn380 %±0▲ über Median
Randersacker, M360 %±0▲ über Median
Unterpleichfeld360 %±0▲ über Median
Greußenheim355 %±0▲ über Median
Ochsenfurt, St350 %±0▲ über Median
Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde, Datenjahr 2025. Die Änderung gegenüber 2024 spiegelt teils die aufkommensneutrale Reform-Umstellung, nicht nur reale Erhöhungen.

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Vergleichbare Landkreise

Landkreise in Bayern mit ähnlichem Median. Die Liste sortiert nach Nähe zum Wert des Landkreises Würzburg, nicht nach räumlicher Angrenzung.

LandkreisMedian BGemeindenAbweichung von Landkreis Würzburg
Amberg-Sulzbach200 %27−110 Pp.
Kitzingen200 %31−110 Pp.
Neustadt a.d.Waldnaab190 %38−120 Pp.
Lichtenfels185 %11−125 Pp.
Tirschenreuth183 %26−127 Pp.

Rang-Nachbarn innerhalb Bayern. Keine Aussage über physische Angrenzung.

Entwicklung 20192025

Median der Grundsteuer B im Landkreis Würzburg je Jahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.

330 %2019
330 %2020
330 %2021
330 %2022
340 %2023
340 %2024
310 %2025
Datenstand 30.06.2025. Median aus Gemeinde-Zeilen je Jahr (Destatis Realsteuerhebesätze).

Modell und Reform

Ländermodell

In Bayern gilt ein eigenes Ländermodell: Bayerisches Flächenmodell. Der Hebesatz B bleibt die kommunale Prozentgröße. Der Median dieser Seite ist ein Hebesatz-Vergleich, keine modellgenaue Steuerberechnung. Rechtsgrundlage: § 2 + § 5 BayGrStG (Bayerisches Grundsteuergesetz; § 2 = Äquivalenzbetrag, § 5 = Hebesatz).

Diese Seite zeigt Grundsteuer B (Wohn- und Baugrundstücke). Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) und die optionale Grundsteuer C (baureife Grundstücke) folgen eigener Logik und sind hier nicht im Median enthalten.

Nächste Schritte

Häufige Fragen zum Hebesatz im Landkreis Würzburg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B im Landkreis Würzburg?

Der Median der Grundsteuer B liegt im Landkreis Würzburg bei 310 % über 52 Gemeinden. Die Spanne reicht von 200 % bis 460 %.

Welche Gemeinde ist am teuersten?

Am höchsten liegen Sommerhausen, M (460 %), Eibelstadt, St (420 %), Thüngersheim (400 %); am günstigsten Riedenheim (200 %).

Warum unterscheiden sich Gemeinden im selben Landkreis?

Der Hebesatz ist kommunale Selbstverwaltung: Jede Gemeinde beschließt ihren eigenen Satz. Der Landkreis selbst erhebt keinen Grundsteuer-Hebesatz – der Kreiswert ist nur der Median über die Gemeinden.

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuer B = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie Ihrem Messbescheid, den Hebesatz Ihrer Gemeinde zeigt diese Seite. Der Rechner übernimmt beides.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Bayern wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 2 und § 5 BayGrStG eingeordnet.

KennzahlMedian Hebesatz Grundsteuer B, ungewichtet über Gemeinden
QuelleStatistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuervergleich
Datenjahr2025 · Stichtag 30.06.2025
AggregationMedian über 52 Gemeinden im Landkreis Würzburg
Stichprobep10 und p90 werden nur bei ausreichender Gemeindezahl gezeigt
Lizenz / RechtDestatis · Datenlizenz Deutschland (dl-de/by-2-0)
Sonderfall kreisfreie Stadt. Fällt Kreis und Gemeinde zusammen, gibt es einen eigenen Stadtwert und keine Kreis-Spanne. Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0), Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.

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