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Landkreis · Grundsteuer B · Stichtag 30.06.2025
Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz im Landkreis Ostallgäu

Der Median der Grundsteuer B liegt im Landkreis Ostallgäu 2025 bei 320 % aus 45 Gemeinden mit gemeldetem Wert (Quelle: Destatis, Stichtag 30.06.2025). Der Kreis erhebt keinen eigenen Hebesatz. Verbindlich ist der Satz Ihrer Gemeinde. Die Spanne reicht von 200 % in Lamerdingen bis 475 % in Füssen, St.

Der Kreis erhebt keinen eigenen Hebesatz. Maßgeblich ist immer der Hebesatz Ihrer Gemeinde. Der Kreiswert ist der Median über die Gemeinden – eine Einordnung, kein Steuersatz.
Quelle: Destatis – Realsteuerhebesätze · Datenjahr 2025 · Stichtag 30.06.2025
Median im Landkreis Ostallgäu · Grundsteuer B2025
320 %

Median über 45 Gemeinden. Kein kreisweiter Steuersatz.

Günstig (p10)240 %
Teuer (p90)370 %
Median in Bayern275 %
Hebesatz = kommunaler Faktor, kein Steuersatz
Median Hebesatz B320 %aus 45 Gemeinden
Günstig / Teuer240 % / 370 %p10 / p90
Spanne200 % – 475 %Lamerdingen – Füssen, St
Abweichung vom Landesmedian+45 Pp.Bayern: 275 %
Datenjahr / Quelle2025Destatis · 30.06.2025
01 / 9Einordnung

Einordnung im Landkreis Ostallgäu und in Bayern

Der Median der Grundsteuer B liegt im Landkreis Ostallgäu bei 320 %. Damit liegt er 45 Prozentpunkte über dem Median in Bayern (275 %).

Landkreis Ostallgäu320 %
Median in Bayern275 %
Amberg-Sulzbach200 %
Mediane der Grundsteuer B. Werte über 100 % sind normal, denn der Hebesatz wird auf den Messbetrag angewandt und ist nicht der Steuersatz selbst.
Warum hier kein bundesweiter Vergleich steht: Bayern rechnet nach einem eigenen Ländermodell. Der Grundsteuermessbetrag entsteht dort auf einem anderen Weg als im Bundesmodell, dem die meisten Länder folgen. Ein Hebesatz aus Bayern und ein Hebesatz aus einem Bundesmodell-Land messen deshalb nicht dasselbe. Aussagekräftig bleibt der Vergleich innerhalb von Bayern.

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Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 · Startwert 320 %

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Gemeinden im Landkreis Ostallgäu

Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde im Landkreis Ostallgäu. Der Pfeil zeigt die Lage zum Kreis-Median von 320 %. Klicken Sie eine Zeile für die Gemeinde-Seite.

Sortieren:
GemeindeHebesatz Bggü. 2024vs. Kreis-Median
Füssen, St475 %+40▲ über Median
Nesselwang, M380 %−10▲ über Median
Pfronten380 %+30▲ über Median
Rettenbach a.Auerberg380 %±0▲ über Median
Friesenried370 %±0▲ über Median
Irsee, M370 %±0▲ über Median
Seeg370 %±0▲ über Median
Eggenthal360 %±0▲ über Median
Lechbruck am See360 %−20▲ über Median
Ronsberg, M360 %±0▲ über Median
Obergünzburg, M350 %−30▲ über Median
Pforzen350 %±0▲ über Median
Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde, Datenjahr 2025. Die Änderung gegenüber 2024 spiegelt teils die aufkommensneutrale Reform-Umstellung, nicht nur reale Erhöhungen.

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Vergleichbare Landkreise

Landkreise in Bayern mit ähnlichem Median. Die Liste sortiert nach Nähe zum Wert des Landkreises Ostallgäu, nicht nach räumlicher Angrenzung.

LandkreisMedian BGemeindenAbweichung von Landkreis Ostallgäu
Amberg-Sulzbach200 %27−120 Pp.
Kitzingen200 %31−120 Pp.
Neustadt a.d.Waldnaab190 %38−130 Pp.
Lichtenfels185 %11−135 Pp.
Tirschenreuth183 %26−137 Pp.

Rang-Nachbarn innerhalb Bayern. Keine Aussage über physische Angrenzung.

Entwicklung 20192025

Median der Grundsteuer B im Landkreis Ostallgäu je Jahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.

350 %2019
350 %2020
350 %2021
350 %2022
350 %2023
350 %2024
320 %2025
Datenstand 30.06.2025. Median aus Gemeinde-Zeilen je Jahr (Destatis Realsteuerhebesätze).

Modell und Reform

Ländermodell

In Bayern gilt ein eigenes Ländermodell: Bayerisches Flächenmodell. Der Hebesatz B bleibt die kommunale Prozentgröße. Der Median dieser Seite ist ein Hebesatz-Vergleich, keine modellgenaue Steuerberechnung. Rechtsgrundlage: § 2 + § 5 BayGrStG (Bayerisches Grundsteuergesetz; § 2 = Äquivalenzbetrag, § 5 = Hebesatz).

Diese Seite zeigt Grundsteuer B (Wohn- und Baugrundstücke). Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) und die optionale Grundsteuer C (baureife Grundstücke) folgen eigener Logik und sind hier nicht im Median enthalten.

Nächste Schritte

Häufige Fragen zum Hebesatz im Landkreis Ostallgäu

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B im Landkreis Ostallgäu?

Der Median der Grundsteuer B liegt im Landkreis Ostallgäu bei 320 % über 45 Gemeinden. Die Spanne reicht von 200 % bis 475 %.

Welche Gemeinde ist am teuersten?

Am höchsten liegen Füssen, St (475 %), Rettenbach a.Auerberg (380 %), Pfronten (380 %); am günstigsten Lamerdingen (200 %).

Warum unterscheiden sich Gemeinden im selben Landkreis?

Der Hebesatz ist kommunale Selbstverwaltung: Jede Gemeinde beschließt ihren eigenen Satz. Der Landkreis selbst erhebt keinen Grundsteuer-Hebesatz – der Kreiswert ist nur der Median über die Gemeinden.

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuer B = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie Ihrem Messbescheid, den Hebesatz Ihrer Gemeinde zeigt diese Seite. Der Rechner übernimmt beides.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Bayern wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 2 und § 5 BayGrStG eingeordnet.

KennzahlMedian Hebesatz Grundsteuer B, ungewichtet über Gemeinden
QuelleStatistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuervergleich
Datenjahr2025 · Stichtag 30.06.2025
AggregationMedian über 45 Gemeinden im Landkreis Ostallgäu
Stichprobep10 und p90 werden nur bei ausreichender Gemeindezahl gezeigt
Lizenz / RechtDestatis · Datenlizenz Deutschland (dl-de/by-2-0)
Sonderfall kreisfreie Stadt. Fällt Kreis und Gemeinde zusammen, gibt es einen eigenen Stadtwert und keine Kreis-Spanne. Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0), Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.

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