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Landkreis · Grundsteuer B · Stichtag 30.06.2025
Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz im Landkreis Ansbach

Für die Grundsteuer B beträgt der Median im Landkreis Ansbach 2025 290 %. Grundlage sind 58 Gemeinden mit gemeldetem Wert (Quelle: Destatis, Stichtag 30.06.2025). Der Kreis setzt keinen eigenen Hebesatz. Entscheidend bleibt Ihre Gemeinde. Die Spanne reicht von 180 % in Merkendorf, St bis 550 % in Wettringen.

Der Kreis erhebt keinen eigenen Hebesatz. Maßgeblich ist immer der Hebesatz Ihrer Gemeinde. Der Kreiswert ist der Median über die Gemeinden – eine Einordnung, kein Steuersatz.
Quelle: Destatis – Realsteuerhebesätze · Datenjahr 2025 · Stichtag 30.06.2025
Median im Landkreis Ansbach · Grundsteuer B2025
290 %

Median über 58 Gemeinden. Kein kreisweiter Steuersatz.

Günstig (p10)220 %
Teuer (p90)400 %
Median in Bayern275 %
Hebesatz = kommunaler Faktor, kein Steuersatz
Median Hebesatz B290 %aus 58 Gemeinden
Günstig / Teuer220 % / 400 %p10 / p90
Spanne180 % – 550 %Merkendorf, St – Wettringen
Abweichung vom Landesmedian+15 Pp.Bayern: 275 %
Datenjahr / Quelle2025Destatis · 30.06.2025
01 / 9Einordnung

Einordnung im Landkreis Ansbach und in Bayern

Der Median der Grundsteuer B liegt im Landkreis Ansbach bei 290 %. Damit liegt er 15 Prozentpunkte über dem Median in Bayern (275 %).

Landkreis Ansbach290 %
Median in Bayern275 %
Amberg-Sulzbach200 %
Mediane der Grundsteuer B. Werte über 100 % sind normal, denn der Hebesatz wird auf den Messbetrag angewandt und ist nicht der Steuersatz selbst.
Warum hier kein bundesweiter Vergleich steht: Bayern rechnet nach einem eigenen Ländermodell. Der Grundsteuermessbetrag entsteht dort auf einem anderen Weg als im Bundesmodell, dem die meisten Länder folgen. Ein Hebesatz aus Bayern und ein Hebesatz aus einem Bundesmodell-Land messen deshalb nicht dasselbe. Aussagekräftig bleibt der Vergleich innerhalb von Bayern.

Grundsteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde berechnen?

Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 · Startwert 290 %

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Gemeinden im Landkreis Ansbach

Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde im Landkreis Ansbach. Der Pfeil zeigt die Lage zum Kreis-Median von 290 %. Klicken Sie eine Zeile für die Gemeinde-Seite.

Sortieren:
GemeindeHebesatz Bggü. 2024vs. Kreis-Median
Wettringen550 %±0▲ über Median
Schillingsfürst, St500 %±0▲ über Median
Dombühl, M495 %±0▲ über Median
Gerolfingen450 %−50▲ über Median
Buch a.Wald400 %±0▲ über Median
Diebach400 %±0▲ über Median
Oberdachstetten400 %±0▲ über Median
Röckingen400 %−50▲ über Median
Unterschwaningen400 %−50▲ über Median
Wörnitz400 %±0▲ über Median
Neuendettelsau390 %−40▲ über Median
Lichtenau, M370 %−130▲ über Median
Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde, Datenjahr 2025. Die Änderung gegenüber 2024 spiegelt teils die aufkommensneutrale Reform-Umstellung, nicht nur reale Erhöhungen.

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Vergleichbare Landkreise

Landkreise in Bayern mit ähnlichem Median. Die Liste sortiert nach Nähe zum Wert des Landkreises Ansbach, nicht nach räumlicher Angrenzung.

LandkreisMedian BGemeindenAbweichung von Landkreis Ansbach
Amberg-Sulzbach200 %27−90 Pp.
Kitzingen200 %31−90 Pp.
Neustadt a.d.Waldnaab190 %38−100 Pp.
Lichtenfels185 %11−105 Pp.
Tirschenreuth183 %26−107 Pp.

Rang-Nachbarn innerhalb Bayern. Keine Aussage über physische Angrenzung.

Entwicklung 20192025

Median der Grundsteuer B im Landkreis Ansbach je Jahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.

400 %2019
400 %2020
400 %2021
400 %2022
400 %2023
400 %2024
290 %2025
Datenstand 30.06.2025. Median aus Gemeinde-Zeilen je Jahr (Destatis Realsteuerhebesätze).

Modell und Reform

Ländermodell

In Bayern gilt ein eigenes Ländermodell: Bayerisches Flächenmodell. Der Hebesatz B bleibt die kommunale Prozentgröße. Der Median dieser Seite ist ein Hebesatz-Vergleich, keine modellgenaue Steuerberechnung. Rechtsgrundlage: § 2 + § 5 BayGrStG (Bayerisches Grundsteuergesetz; § 2 = Äquivalenzbetrag, § 5 = Hebesatz).

Diese Seite zeigt Grundsteuer B (Wohn- und Baugrundstücke). Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) und die optionale Grundsteuer C (baureife Grundstücke) folgen eigener Logik und sind hier nicht im Median enthalten.

Nächste Schritte

Häufige Fragen zum Hebesatz im Landkreis Ansbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B im Landkreis Ansbach?

Der Median der Grundsteuer B liegt im Landkreis Ansbach bei 290 % über 58 Gemeinden. Die Spanne reicht von 180 % bis 550 %.

Welche Gemeinde ist am teuersten?

Am höchsten liegen Wettringen (550 %), Schillingsfürst, St (500 %), Dombühl, M (495 %); am günstigsten Merkendorf, St (180 %).

Warum unterscheiden sich Gemeinden im selben Landkreis?

Der Hebesatz ist kommunale Selbstverwaltung: Jede Gemeinde beschließt ihren eigenen Satz. Der Landkreis selbst erhebt keinen Grundsteuer-Hebesatz – der Kreiswert ist nur der Median über die Gemeinden.

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuer B = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie Ihrem Messbescheid, den Hebesatz Ihrer Gemeinde zeigt diese Seite. Der Rechner übernimmt beides.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Bayern wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 2 und § 5 BayGrStG eingeordnet.

KennzahlMedian Hebesatz Grundsteuer B, ungewichtet über Gemeinden
QuelleStatistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuervergleich
Datenjahr2025 · Stichtag 30.06.2025
AggregationMedian über 58 Gemeinden im Landkreis Ansbach
Stichprobep10 und p90 werden nur bei ausreichender Gemeindezahl gezeigt
Lizenz / RechtDestatis · Datenlizenz Deutschland (dl-de/by-2-0)
Sonderfall kreisfreie Stadt. Fällt Kreis und Gemeinde zusammen, gibt es einen eigenen Stadtwert und keine Kreis-Spanne. Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0), Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.

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