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Glossar

Baulast: öffentlich-rechtliche Verpflichtung auf einem Grundstück

Eine Baulast ist eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung, die ein Grundstück bindet und im Baulastenverzeichnis geführt wird. Eine Baulast kann etwa eine Zufahrt, Stellplätze oder Abstandflächen für ein anderes Bauvorhaben sichern.

Aktualisiert am 25.04.2026 · Fachlich geprüft am 25.04.2026

Definition

Eine Baulast steht in der Regel nicht im Grundbuch. Maßgeblich ist die aktuelle Auskunft der Bauaufsichtsbehörde aus dem Baulastenverzeichnis. In Bayern laufen viele vergleichbare Sicherungen über andere rechtliche Wege.

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Rechtsgrundlage

Die Rechtsgrundlage ist nicht bundeseinheitlich, sondern ergibt sich aus der jeweiligen Landesbauordnung. Zugang und Nachweise werden deshalb je nach Land und Behörde unterschiedlich gehandhabt.

Eine Baulast ist kein privatrechtliches Wegerecht. Private Rechte gehören regelmäßig in das Grundbuch; öffentlich-rechtliche Verpflichtungen werden durch die Bauaufsicht verwaltet.

LandesbauordnungenBaulastenverzeichnis nach Landesrecht
Ist das ein Problem beim Kauf?

Vor dem Kauf sollten Sie klären, ob eine Baulast die Bebaubarkeit, Erweiterung oder Nutzung einschränkt. Eine Zufahrtsbaulast kann nützlich sein, eine Abstandflächenbaulast kann künftige Bauoptionen verkleinern.

Verlassen Sie sich nicht allein auf das Exposé. Fragen Sie die Behörde oder lassen Sie die Auskunft über Notar, Verkäufer oder bevollmächtigte Fachleute einholen, bevor Kaufpreis und Bauabsicht feststehen.

Verwandte Begriffe
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Quellen

Baulasten werden bei Grundradar als behördlich nachzuprüfender Punkt geführt, nicht als bundesweit frei publizierbarer Datensatz.

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