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Baulasten und Dienstbarkeiten: was auf einem Grundstück liegt

Baulasten können festlegen, dass eine Zufahrt frei bleibt oder eine Fläche nicht bebaut werden darf, und sie stehen nicht im Grundbuch, sondern in einem eigenen Baulastenverzeichnis, das es in Bayern nicht gibt. Eingetragene private Rechte wie ein Wegerecht oder ein Nießbrauch stehen dagegen in Abteilung II des Grundbuchs, und einen Notweg oder einen Überbau des Nachbarn kann ein Eigentümer sogar ganz ohne Eintrag dulden müssen. In Nordrhein-Westfalen kostet eine schriftliche Auskunft aus dem Baulastenverzeichnis nach der Verwaltungsgebührenordnung des Landes 50 Euro je eingetragener Baulast, höchstens 200 Euro je Grundstück. Fordern Sie die Auskunft mit Eintragungstext und Lageplan vor dem Notartermin bei der Bauaufsicht der Stadt oder des Kreises an, in Hamburg beim Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, und lesen Sie daneben Abteilung II im Grundbuchauszug.

Auskunft

mit Text und Plan

Grundbuch

Abteilung II gesondert prüfen

Entwurf

mit Eintrag abgleichen

Bayern

andere Sicherungen

Risiken & Prüfung17 Min. LesezeitAktualisiert: 28.09.2026Autor: Lukas Brunner
Das Wichtigste im Überblick
Baulastenauskunft und Grundbuchauszug beantworten unterschiedliche Fragen. Baulasten stehen im Baulastenverzeichnis, eingetragene Rechte wie Wegerecht oder Nießbrauch in Abteilung II des Grundbuchs. Bei einer gemeinsamen Zufahrt brauchen Sie häufig beide Auskünfte.
Lesen Sie den Eintragungstext zusammen mit seinem Plan. Ein Stichwort wie Zufahrt oder Abstandsfläche beschreibt den Umfang noch nicht.
Auch ein Grundstück ohne eigene Baulast kann auf eine Sicherung auf dem Nachbargrundstück angewiesen sein.
Die Auskunft kostet wenig. Für ein Grundstück mit einer Baulast verlangen die Behörden in fünf Beispielländern etwa 22 bis 79 Euro.
Eine Baulast verschwindet nicht durch den Verkauf. Über eine Löschung entscheidet die Bauaufsichtsbehörde, eine Absprache unter Nachbarn genügt nicht.
Manche Lasten stehen in keinem Register. Einen Notweg oder einen Überbau des Nachbarn kann ein Eigentümer auch ohne jeden Eintrag dulden müssen.
Warum reichen Lageplan und Grundbuch nicht immer aus?

Ein Haus soll hinter einem bereits bebauten Grundstück entstehen. Die Zufahrt führt über das vordere Flurstück. Oder der geplante Anbau liegt genau dort, wo der Nachbar eine Abstandsfläche gesichert hat. Auf einem gewöhnlichen Lageplan sehen beide Vorhaben zunächst möglich aus. Ob sie rechtlich funktionieren, zeigen erst die dazugehörigen Verpflichtungen und Pläne.

Eine Baulast ist deshalb weder automatisch ein Kaufhindernis noch eine belanglose Eintragung. Entscheidend ist, welche Fläche und welche Nutzung sie betrifft. Mit diesen Angaben können Planer den Entwurf prüfen und Käufer offene Fragen vor dem Vertrag klären.

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Was ist eine Baulast und was steht dagegen im Grundbuch?

Eine Baulast ist eine Verpflichtung, die ein Eigentümer gegenüber der Bauaufsicht übernimmt und die im Baulastenverzeichnis steht; im Grundbuch stehen dagegen private Rechte wie ein Wegerecht. Er erklärt beispielsweise, eine bestimmte Fläche freizuhalten. Die Behörde kann diese Sicherung bei der Beurteilung eines Bauvorhabens berücksichtigen. Wie die Erklärung wirksam wird und im Verzeichnis geführt wird, regelt das jeweilige Landesrecht. Das Bauportal NRW erläutert dies am Beispiel von § 85 BauO NRW.

Eine Grunddienstbarkeit sichert dagegen ein privates Recht zugunsten eines anderen Grundstücks, etwa ein Wegerecht. Sie steht im Grundbuch des belasteten Grundstücks, und zwar in Abteilung II, dem Teil, in dem die Lasten eines Grundstücks außer Grundschulden und Hypotheken eingetragen werden. Zum Eintrag gehört die Bewilligung, also die Erklärung, auf die das Grundbuch für den genauen Inhalt verweist. Die gesetzliche Grundlage beschreibt § 1018 BGB, und wie man die Abteilungen eines Grundbuchs liest, erklärt der Ratgeber Grundbuchauszug lesen.

Die Unterscheidung ist bei Zufahrten besonders wichtig. Eine Zufahrtsbaulast allein verschafft dem Nachbarn noch kein privates Wegerecht, der Eigentümer muss die Überfahrt also nicht allein wegen der Baulast dulden. Das hat der Bundesgerichtshof im Urteil V ZR 51/24 vom 24. Januar 2025 für eine solche Überfahrtbaulast entschieden. Lassen Sie deshalb getrennt prüfen, was die Bauaufsicht verlangt und worauf das private Nutzungsrecht beruht. Wie ein Wegerecht als Grunddienstbarkeit entsteht, was die Eintragung kostet und wann ein Notweg ohne Vereinbarung gilt, erklärt der Ratgeber Wegerecht.

Unterlagen für unterschiedliche Fragen. Die Bezeichnungen und Zuständigkeiten richten sich teilweise nach Landesrecht.
UnterlageWelche Frage sie beantwortetWas zusätzlich offenbleibt
Baulastenauskunft mit Eintragung und PlanWelche öffentlich-rechtliche Verpflichtung ist erfasst?Besteht daneben ein privates Nutzungsrecht?
Grundbuchauszug mit zugehöriger BewilligungWelche eingetragenen privaten Rechte belasten das Grundstück?Gibt es Baulasten oder andere baurechtliche Vorgaben?
Bauakte und genehmigter LageplanWelches Vorhaben wurde mit welchen Voraussetzungen genehmigt?Ist der heutige oder geplante Zustand damit vereinbar?

Wenn Eintragungstext, Grundbuch und tatsächliche Nutzung nicht zusammenpassen, finden Sie Anwälte für Bau- und Immobilienrecht nach Stadt. Nehmen Sie Auskunft, Plan und Grundbuchauszug zum Gespräch mit.

Baulast, Wegerecht, Nießbrauch: Was liegt auf einem Grundstück, und wo steht es?

Neben einer Baulast können auf einem Grundstück private Rechte anderer liegen, etwa ein Wegerecht, ein Leitungsrecht oder ein Nießbrauch, und eingetragen werden diese nicht im Baulastenverzeichnis, sondern in Abteilung II des Grundbuchs. Manche Pflichten gelten sogar ohne jeden Eintrag, etwa die Pflicht, einen Notweg oder einen Überbau des Nachbarn zu dulden. Eine Baulastenauskunft ohne Treffer und eine leere Abteilung II zeigen deshalb noch nicht, dass niemand ein Recht an dem Grundstück hat.

Wie schwer ein Recht wiegt, hängt auch davon ab, wem es zusteht. Ist für die frühere Eigentümerin ein Nießbrauch eingetragen, bleibt er beim Verkauf bestehen, und längstens bis zu ihrem Tod darf sie das Grundstück nutzen, etwa selbst darin wohnen oder die Miete einnehmen. Der Käufer wird zwar Eigentümer, nutzen darf er das Grundstück aber erst, wenn der Nießbrauch erloschen ist, es sei denn, einzelne Nutzungen sind davon ausgenommen (§ 1030 Abs. 2 BGB).

Was auf einem Grundstück liegen kann. Baulasten regeln die Länder unterschiedlich, die übrigen Rechte das Bürgerliche Gesetzbuch.
LastWo sie stehtWer berechtigt istWen sie bindet
Baulast, etwa für Zufahrt, Abstandsfläche oder StellplätzeBaulastenverzeichnis, in Bayern gibt es keinsKein Privater. Die Bauaufsicht berücksichtigt die Pflicht, wenn sie ein Bauvorhaben beurteilt.Ab der Eintragung jeden späteren Eigentümer, etwa nach § 85 Abs. 1 BauO NRW
Grunddienstbarkeit, etwa Wegerecht, Leitungsrecht oder BebauungsverbotAbteilung II im Grundbuch des belasteten GrundstücksDer jeweilige Eigentümer des begünstigten Grundstücks (§ 1018 BGB)Jeden Eigentümer des belasteten Grundstücks, auch nach Verkauf oder Erbfall
Beschränkte persönliche DienstbarkeitAbteilung II im Grundbuch des belasteten GrundstücksEine bestimmte Person (§ 1090 BGB)Jeden Eigentümer des belasteten Grundstücks. Steht sie einem Menschen zu, erlischt sie mit dessen Tod (§ 1090 Abs. 2 und § 1061 BGB).
NießbrauchAbteilung II im Grundbuch des belasteten GrundstücksEine bestimmte Person, die das Grundstück nutzen und die Erträge behalten darf (§ 1030 BGB)Jeden Eigentümer, bis der Nießbrauch erlischt, bei einem Menschen spätestens mit dessen Tod (§ 1061 BGB)
NotwegKein Eintrag nötigDer Eigentümer eines Grundstücks ohne notwendige Verbindung zu einem öffentlichen Weg (§ 917 BGB)Die Nachbarn, über deren Grundstück der Weg führt, solange die Verbindung fehlt. Sie erhalten eine Geldrente.
ÜberbauKein Eintrag nötigDer Eigentümer, der ohne Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit über die Grenze gebaut hat (§ 912 BGB)Den Nachbarn, wenn er nicht rechtzeitig widersprochen hat. Er erhält eine Geldrente.
Welche Baulasten können Ihren Entwurf betreffen?

Ihren Entwurf betreffen können vor allem vier Arten: Abstandsflächen-, Zufahrts-, Stellplatz- und Vereinigungsbaulasten. Bei einer Abstandsflächenbaulast hält ein Grundstück eine Fläche für den erforderlichen Abstand eines anderen Gebäudes frei. Das kann die eigene Bebauung begrenzen. Die Verpflichtung hilft zugleich dem begünstigten Grundstück, weil dessen Bauvorhaben den Abstand sonst möglicherweise nicht einhalten könnte.

Eine Zufahrtsbaulast sichert die Zufahrt über ein fremdes Grundstück öffentlich-rechtlich ab. Sie wird gebraucht, wenn ein Baugrundstück nicht selbst an einer befahrbaren öffentlichen Straße liegt, denn ein Haus darf dann in der Regel nur mit einer so gesicherten Zufahrt gebaut werden, in Nordrhein-Westfalen nach § 4 BauO NRW. Eine Stellplatzbaulast ordnet benötigte Stellplätze einem Vorhaben zu, obwohl sie auf einem anderen Grundstück liegen. Bei einer Vereinigungsbaulast gelten mehrere Grundstücke für die Bauaufsicht als ein einziges.

Welche Nutzung daneben zulässig bleibt, folgt aus der konkreten Erklärung, dem Plan und dem Landesrecht. Eine belastete Fläche ist daher nicht automatisch vollständig nutzlos. Ebenso wenig darf man ohne Prüfung annehmen, dass ein Gartenhaus, ein Stellplatz oder ein Zaun dort trotz der Verpflichtung zulässig ist.

Typische Prüfaufgaben, keine bundesweit einheitlichen Formulierungen einer Baulast.
ArtMögliche Folge für die PlanungKonkrete Rückfrage
AbstandsflächeEin Gebäudeteil lässt sich möglicherweise nicht an der gewünschten Stelle errichten.Welche Fläche muss für welches Gebäude frei bleiben?
ZufahrtEin Weg muss für den gesicherten Zugang verfügbar bleiben.Welche Fläche, Nutzung und private Rechtsgrundlage sind erfasst?
StellplätzeFlächen sind einem anderen Bauvorhaben zugeordnet.Welche Stellplätze und welches Vorhaben nennt die Erklärung?
VereinigungMehrere Grundstücke werden bauordnungsrechtlich zusammen betrachtet.Welche Folgen hätte eine spätere getrennte Nutzung oder Veräußerung?
Was bewirkt eine Vereinigungsbaulast und was nicht?

Eine Vereinigungsbaulast bewirkt, dass die Bauaufsicht mehrere Grundstücke so behandelt, als wären sie ein einziges, damit ein Gebäude über die Grenze zwischen ihnen hinweg stehen darf. Ohne eine solche Sicherung darf ein Gebäude in der Regel nicht auf mehreren Grundstücken errichtet werden. Der Grund liegt darin, dass jedes Grundstück für sich verkauft werden kann. Stünde das Gebäude dann über einer Eigentumsgrenze, wären etwa die Abstandsflächen nicht mehr gewahrt, die das Baurecht zur Grenze verlangt.

Ein Beispiel: Eine Eigentümerin besitzt zwei nebeneinanderliegende Flurstücke und will ein Haus bauen, das über die gemeinsame Grenze reicht. Mit der Vereinigungsbaulast prüft die Bauaufsicht den Bauantrag, als gäbe es diese Grenze nicht.

Am Eigentum ändert die Baulast dagegen nichts. Die Flurstücke verschmelzen nicht, jedes behält seinen Eigentümer, und im Grundbuch findet ein Käufer keinen Hinweis auf die Vereinigung, denn sie steht wie jede Baulast im Baulastenverzeichnis.

Weil die Baulast jedes beteiligte Grundstück belastet, müssen die Eigentümer aller Grundstücke die Erklärung abgeben, in Nordrhein-Westfalen schriftlich und mit beglaubigter oder vor der Bauaufsicht geleisteter Unterschrift (§ 85 Abs. 2 BauO NRW). Wer später eines der Grundstücke kauft, ist an die Vereinigung gebunden und kann sie nicht allein aufheben, denn über eine Löschung entscheidet die Bauaufsicht.

Wie beantragen Sie die Baulastenauskunft?

Die Baulastenauskunft beantragen Sie meist bei der Bauaufsicht der Stadt oder des Kreises oder über das Verwaltungsportal des Landes, mit Gemarkung, Flurstücksnummer und einem Nachweis Ihres berechtigten Interesses. Frei einsehen kann das Baulastenverzeichnis nicht jeder. Die Stelle für die Auskunft ist nicht überall dieselbe wie für Eintragung oder Löschung, die Tabelle im nächsten Abschnitt zeigt Beispiele.

Bereiten Sie die amtlichen Grundstücksangaben vor. Gemarkung und Flurstücksnummer, also der Katasterbezirk und die amtliche Nummer der Fläche im Liegenschaftskataster, unterscheiden Flächen zuverlässiger als eine Straßenadresse. Bei einem Grundstück aus mehreren Flurstücken muss die Anfrage alle betroffenen Flurstücke erfassen. Nach Teilungen helfen frühere Bezeichnungen, ältere Einträge zuzuordnen.

Eine Auskunft erhält, wer ein berechtigtes Interesse darlegt. Das Service-Portal Berlin und die Leistungsbeschreibung für Sachsen-Anhalt nennen Kaufinteressenten dafür ausdrücklich als Beispiel. Halten Sie einen Nachweis Ihres Kaufinteresses bereit oder lassen Sie sich vom Eigentümer bevollmächtigen. Welcher Nachweis genügt, legt die Behörde fest. Auch der Notar kann die Auskunft anfordern, Hamburg und Sachsen-Anhalt zählen Notare ausdrücklich zu den Berechtigten.

Eine verbindliche Bearbeitungszeit nennen die meisten Behörden nicht, in Hessen etwa hängt sie von der einzelnen Bauaufsicht ab. Hamburg nennt für Online-Bestellungen, bei denen das berechtigte Interesse geprüft wird, bis zu drei Arbeitstage. Stellen Sie den Antrag trotzdem nicht erst kurz vor dem Notartermin, denn unklare Pläne oder alte Flurstücksnummern kosten zusätzlich Zeit.

  1. Klären Sie die zuständige Stelle und den vorgesehenen Antragsweg. Ein Online-Antrag ist nicht dasselbe wie ein frei zugängliches Register.
  2. Nennen Sie Gemarkung, Flurstücksnummern, Anschrift und Ihren Auskunftszweck. Legen Sie den verlangten Berechtigungsnachweis bei.
  3. Bitten Sie um den vollständigen Eintragungstext und alle dazugehörigen Lagepläne oder Anlagen. Eine reine Trefferliste reicht für den Entwurf nicht.
  4. Fragen Sie zusätzlich nach Sicherungen auf Nachbargrundstücken, auf die Ihr Bauvorhaben angewiesen ist. Nennen Sie diese Flächen, soweit bekannt.
  5. Prüfen Sie Datum, Flächenbezug und Vollständigkeit der Antwort. Lassen Sie unleserliche Pläne oder nicht zuordenbare frühere Flurstücksnummern erklären.
Wo beantragen Sie die Auskunft in Hamburg, Berlin, NRW oder Bayern?

In Hamburg bestellen Sie den Auszug online beim Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, in Berlin bei der Bauaufsicht des Bezirksamts, in Nordrhein-Westfalen bei der Bauaufsicht der Stadt oder des Kreises, und in Bayern gibt es kein Baulastenverzeichnis. Die Tabelle nennt die Einzelheiten und ist keine vollständige Übersicht aller Länder. Maßgeblich sind die Regeln am Ort des Grundstücks, ein gewohnter Antragsweg aus einem anderen Land passt dort oft nicht.

Auswahl von vier Ländern nach deren amtlichen Angaben.
LandErste AnlaufstelleWorauf Sie achten
HamburgLandesbetrieb Geoinformation und Vermessung für Auszüge, Bauprüfstelle des Bezirksamts für Eintragung oder LöschungBestellung nur online, nicht per E-Mail, Post oder Telefon. Berechtigung oder Vollmacht nachweisen.
BerlinBauaufsicht des Bezirksamts, in dem das Grundstück liegtFormloser Antrag mit eigenhändiger Unterschrift per Post, Fax oder eingescannt per E-Mail, dazu der Nachweis des berechtigten Interesses.
Nordrhein-WestfalenBauaufsicht der Stadt oder des KreisesEintragungstext der Baulast nach § 85 BauO NRW mit allen Anlagen anfordern.
BayernBauaufsicht am Landratsamt oder in der kreisfreien Stadt, dazu das GrundbuchamtKein Baulastenverzeichnis. Die nötige Sicherung hat eine andere Form, etwa eine schriftliche Zustimmung des Nachbarn.
Wie lesen Sie eine Eintragung mit Lageplan?

Lesen Sie Eintragungstext und Lageplan zusammen: Der Text nennt, welches Grundstück was freihalten oder dulden muss und zu wessen Gunsten, erst der Plan zeigt, wo genau. Das folgende Beispiel ist frei erfunden und weder ein Behördenformular noch eine Aussage über ein tatsächliches Grundstück.

Angenommen, das zu kaufende Flurstück 38/4 ist mit einer Zufahrtsbaulast zugunsten des hinteren Flurstücks 38/5 belastet. Im zugehörigen Plan ist ein drei Meter breiter und zwanzig Meter langer Streifen markiert. Dieser Streifen umfasst im Beispiel 60 m². Die Zahl beschreibt die markierte Fläche, nicht automatisch den Verlust an zulässiger Wohnfläche oder den Minderwert des Grundstücks.

Übertragen Sie den Streifen in den aktuellen Entwurf. Liegt dort die geplante Garage oder eine Einfriedung? Passt die tatsächliche Zufahrt zum Plan? Fehlt das private Wegerecht, muss es zusätzlich geklärt werden. Ohne diesen Abgleich reicht die Aussage „Baulast vorhanden“ für eine Kaufentscheidung nicht aus.

Wer eine Baulast übersieht, trägt die Folgen meist selbst. Der Notar muss sich nach § 21 BeurkG über den Inhalt des Grundbuchs unterrichten, das Baulastenverzeichnis gehört nicht dazu. Steht eine Baulast dem geplanten Entwurf entgegen, genehmigt die Bauaufsicht ihn in dieser Form in der Regel nicht, solange die Baulast besteht. Ansprüche gegen den Verkäufer bestehen dann in der Regel nur, wenn er die Baulast arglistig verschwiegen oder eine Beschaffenheit garantiert hat, denn Grundstückskaufverträge schließen die Haftung für Mängel meist aus (§ 444 BGB). Eine Rückabwicklung des Kaufs ist deshalb die Ausnahme, und abgesichert ist der Kauf vor allem durch die Auskunft vor dem Notartermin.

Fiktives Lesebeispiel einer Zufahrtsbaulast. Die genaue rechtliche Wirkung ergibt sich nur aus den tatsächlichen Unterlagen.
AngabeFiktiver InhaltBedeutung für die Prüfung
Belastetes GrundstückFlurstück 38/4Dieses Flurstück muss mit dem Kaufgegenstand übereinstimmen.
Begünstigtes VorhabenZugang zu Flurstück 38/5Die Verpflichtung dient nicht notwendig dem zu kaufenden Haus.
Räumlicher UmfangMarkierter Streifen, 3 m × 20 mDer Plan bestimmt die Lage. 60 m² allein reichen als Beschreibung nicht.
VerpflichtungDie bezeichnete Zufahrt freihaltenPrüfen lassen, welche konkrete Nutzung die Erklärung verlangt oder ausschließt.
AnlagenLageplan und VerpflichtungserklärungDie Anlagen müssen vorliegen und zur Eintragung gehören.
Auskunftsdatum08.09.2026Ein älterer Auszug ist kein Nachweis dafür, dass später nichts geändert wurde.
Was prüfen Sie in Bayern statt einer klassischen Baulast?

In Bayern prüfen Sie statt einer Baulast, welchen anderen Nachweis die Bauaufsicht für das Vorhaben verlangt, etwa eine schriftliche Zustimmung des Nachbarn, und was Grundbuch und Bauakte enthalten, denn Bayern kennt das Baulastenverzeichnis der anderen Länder nicht. Das Verwaltungsgericht München hat 2025 festgehalten, dass das bayerische Landesrecht die Baulast nicht kennt und eine Sicherung deshalb nur auf andere Weise in Betracht kommt. Daraus folgt nicht, dass Zufahrten oder Abstandsflächen ohne Sicherung auskommen.

Ein Beispiel enthält Art. 6 Abs. 2 BayBO. Abstandsflächen können sich unter den dort genannten Voraussetzungen auf das Nachbargrundstück erstrecken. Das Gesetz nennt unter anderem eine schriftliche Zustimmung des Nachbarn gegenüber der Bauaufsichtsbehörde. Diese Zustimmung bindet auch spätere Eigentümer, die rechtlich als Rechtsnachfolger bezeichnet werden.

Deshalb wäre auch der pauschale Rat „In Bayern wird alles mit einer Dienstbarkeit gelöst“ zu grob. Eine private Zustimmung zum Entwurf, eine Erklärung gegenüber der Bauaufsicht und ein Grundbuchrecht erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Welche Unterlagen zusammen ausreichen, müssen Bauaufsicht und gegebenenfalls Notar anhand des Vorhabens klären.

Was kosten Auskunft, Eintragung und Löschung?

Eine Baulastenauskunft kostet in fünf Beispielländern für ein Flurstück mit einer Baulast etwa 22 bis 79 Euro, die Entscheidung über Eintragung oder Löschung 50 bis 250 Euro in Nordrhein-Westfalen und 180 Euro in Berlin. Trennen Sie diese Gebühren von den Kosten einer neuen oder geänderten Baulast. Die Auskunft berechnen die Länder je Grundstück, je Flurstück oder je eingetragener Baulast. Bei einer neuen Sicherung kommen dagegen Vermessung, Planerleistungen und oft eine eigene privatrechtliche Vereinbarung mit dem Nachbarn hinzu.

Für ein Grundstück aus einem Flurstück mit einer eingetragenen Baulast liegt die Auskunftsgebühr in fünf Beispielländern zwischen etwa 22 Euro in Hessen und 79 Euro in Hamburg. In Nordrhein-Westfalen kommen für jede weitere Baulast 50 Euro hinzu, bis zur Obergrenze von 200 Euro je Grundstück. Eine Bescheinigung, dass nichts eingetragen ist, kostet dort 30 Euro, in Berlin 17 Euro und in Hamburg 55 Euro je Flurstück. In Hessen und Nordrhein-Westfalen dürfen die Kommunen eigene Gebührensatzungen erlassen, der Betrag kann dort also abweichen.

Für die Entscheidung über die Eintragung oder Löschung einer Baulast nennt das Bauportal NRW 50 bis 250 Euro, in Berlin sind es nach der Baugebührenordnung 180 Euro je Baulast. Das ist jeweils nur die Verwaltungsgebühr für diese Entscheidung, keine vollständige Rechnung mit Planer- oder Vermessungsleistungen.

Fragen Sie vor der Bestellung, ob die Lagepläne zur Abschrift gehören und welche Unterlagen extra kosten. Bei einer neuen Baulast ist außerdem zu klären, wer Planungs- und Eintragungskosten trägt. Diese Beträge gehören getrennt von den übrigen Kaufnebenkosten in die Kalkulation.

Balkendiagramm: Gebühr für eine Baulastenauskunft mit einer Baulast, von etwa 22 Euro in Hessen bis 79 Euro in Hamburg
Kann eine Baulast vor dem Kauf gelöscht werden?

Ja, wenn die Bauaufsicht auf die Baulast verzichtet, weil sie die öffentlich-rechtliche Sicherung nicht mehr für erforderlich hält. Dass Verkäufer und Nachbarn sich einig sind, genügt dafür nicht. Das Bauportal NRW beschreibt die Löschung durch behördlichen Verzicht und den Wegfall des öffentlichen Interesses. Die Hamburger Umweltbehörde beschreibt denselben Weg für Baulasten zur Abwasserbeseitigung und sieht vor der Löschung eine Anhörung der Verpflichteten und der Begünstigten vor.

Ist die Löschung Voraussetzung Ihres Entwurfs, genügt im Kaufgespräch keine Zusage, sich später darum zu kümmern. Lassen Sie vor dem Vertrag klären, ob die Behörde den Wegfall der Sicherung überhaupt mitträgt. Der Notar kann anschließend regeln, welche Nachweise vor Zahlung oder Vollzug vorliegen müssen. Eine vertragliche Abrede ersetzt jedoch nicht die Entscheidung der Bauaufsicht. Lehnt die Bauaufsicht die beantragte Löschung ab, ist das ein Bescheid, gegen den ein Rechtsbehelf möglich ist: Widerspruch, wo das Land ihn vorsieht, sonst Klage beim Verwaltungsgericht.

Bleibt die Baulast bestehen, sollte der Planer ihre Folgen im Entwurf sichtbar machen. So verhandeln Sie über ein nachvollziehbares Vorhaben statt über einen pauschalen Preisabschlag. Den Zusammenhang mit Finanzierung und Vertragsablauf erklärt der Ratgeber zum Grundstückskauf.

Welche Grunddienstbarkeiten gibt es außer dem Wegerecht?

Außer dem Wegerecht gibt es zum Beispiel Leitungsrechte, Bebauungsverbote und Duldungsrechte, und das Gesetz ordnet jede Grunddienstbarkeit einer von drei Formen zu (§ 1018 BGB).

Jede Grunddienstbarkeit muss dem begünstigten Grundstück einen Vorteil für seine Benutzung bieten (§ 1019 BGB), denn sie gehört zu diesem Grundstück und nicht zu der Person, der es gerade gehört. Soll ein Recht einer bestimmten Person zustehen, etwa einem Versorgungsunternehmen für seine Leitung, kommt dafür die beschränkte persönliche Dienstbarkeit in Betracht (§ 1090 BGB).

Was ein Recht im Einzelnen erlaubt, verrät sein Name nicht. Das steht in der Bewilligung, auf die der Eintrag in Abteilung II verweist, und ein „Leitungsrecht“ kann dort ein einzelnes Rohr meinen oder einen Schutzstreifen, auf dem nichts gebaut werden darf. Lassen Sie sich deshalb zu jedem Eintrag die Bewilligung geben, bevor Sie einen Entwurf für das Grundstück planen lassen.

  • Benutzen: Der Eigentümer des begünstigten Grundstücks darf das belastete Grundstück für einen bestimmten Zweck benutzen, das Gesetz sagt „in einzelnen Beziehungen“. Dazu gehören das Wegerecht und das Leitungsrecht, mit dem eine Wasser-, Abwasser- oder Stromleitung durch das Nachbargrundstück führen darf.
  • Unterlassen: Auf dem belasteten Grundstück dürfen „gewisse Handlungen nicht vorgenommen werden“. Dazu gehören ein Bebauungsverbot auf einer Teilfläche oder eine Höhengrenze, die dem Nachbarn das Licht vor seinen Fenstern sichert.
  • Nicht abwehren: Der Eigentümer verzichtet auf ein Recht, das ihm als Eigentümer gegenüber dem Nachbarn zustünde. So kann er sich verpflichten, Geräusche oder Gerüche eines benachbarten Betriebs hinzunehmen, gegen die er sonst vorgehen könnte.
Welche Rechte gelten ganz ohne Eintrag, etwa Notweg und Überbau?

Ganz ohne Eintrag gelten vor allem zwei Rechte aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch, der Notweg und der Überbau. Ein Notweg führt über fremden Grund zu einem Grundstück, das keine Verbindung zu einem öffentlichen Weg hat, und ein Überbau ist ein Gebäude, das über die Grenze auf das Nachbargrundstück reicht. Beide beruhen nicht auf einer Vereinbarung, sondern folgen unmittelbar aus dem Gesetz, und deshalb müssen sie nirgends eingetragen sein, um zu gelten.

Einen Notweg müssen die Nachbarn dulden, wenn einem Grundstück die Verbindung fehlt, die es für seine ordnungsmäßige Benutzung braucht, und sie erhalten dafür eine Geldrente (§ 917 BGB). Wann das der Fall ist und wie Lage und Breite des Wegs festgelegt werden, erklärt der Ratgeber Wegerecht.

Einen Überbau muss der Nachbar dulden, wenn der Eigentümer beim Bau eines Gebäudes über die Grenze gebaut hat, ohne dass ihm Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt, und wenn der Nachbar nicht vor oder sofort nach der Grenzüberschreitung widersprochen hat (§ 912 Abs. 1 BGB). Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit heißt, dass der Bauherr die Grenze kannte oder ganz naheliegende Vorsicht außer Acht gelassen hat. Ein gewöhnlicher Fehler beim Abstecken der Grenze schließt die Duldung dagegen nicht aus.

Dahinter steht eine Abwägung. Ein Gebäude abzureißen, weil es einige Zentimeter über die Grenze reicht, würde einen Wert vernichten, der in keinem Verhältnis zum Nachteil des Nachbarn steht. Der Nachbar erhält stattdessen eine Geldrente, deren Höhe sich nach der Zeit der Grenzüberschreitung richtet (§ 912 Abs. 2 BGB).

Reicht also die Garage des Nachbarn 30 Zentimeter auf das Grundstück, muss ein Käufer sie unter diesen Voraussetzungen dulden, auch wenn weder Grundbuch noch Baulastenverzeichnis etwas davon zeigen. Umgekehrt schützt dieselbe Regel den Käufer eines Hauses, dessen Anbau über die Grenze reicht, vor einem Abriss, wenn die Voraussetzungen beim Bau vorlagen. Ob ein Gebäude die Grenze überschreitet, zeigt erst der Abgleich mit der Liegenschaftskarte oder eine Grenzvermessung, wie der Ratgeber zur Grundstücksgrenze erklärt.

Welche Unterlagen sollten vor dem Notartermin vorliegen?

Vor dem Notartermin sollten die Baulastenauskunft mit Eintragungstexten und Plänen für alle Flurstücke, ein aktueller Grundbuchauszug und der Abgleich mit Bauakte und Entwurf vorliegen. Stellen Sie diese Unterlagen in einer Mappe zusammen. Die folgenden Punkte sind eine praktische Kaufcheckliste, keine pauschale gesetzliche Pflicht für jeden Grundstückserwerb. Sobald eine Sicherung für das geplante Vorhaben entscheidend ist, sollte die offene Frage vor der verbindlichen Kaufentscheidung beantwortet sein.

  • Auskunft für alle betroffenen Flurstücke, Eintragungstexte und zugehörige Pläne.
  • Aktueller Grundbuchauszug mit Abteilung II und den Bewilligungen, auf die eingetragene Rechte wie Wegerecht oder Nießbrauch verweisen.
  • Abgleich mit Bauakte, heutigem Zustand und geplantem Bauvorhaben.
  • Abgleich der Gebäude an der Grenze mit der Liegenschaftskarte, weil ein Überbau auch ohne Eintrag gilt.
  • Schriftliche Klärung einer erforderlichen neuen Sicherung, Änderung oder Löschung.
  • Vertragliche Regelung der noch offenen Mitwirkung und Kosten nach Beratung durch den Notar.

Häufig gestellte Fragen

Gilt eine Baulast nach dem Verkauf weiter?

Ja. Eine eingetragene Baulast bindet auch Käufer und Erben, in Nordrhein-Westfalen etwa nach § 85 Abs. 1 BauO NRW und in Brandenburg nach § 84 BbgBO. Eine neue Vereinbarung mit dem Käufer ist dafür nicht nötig. Umgekehrt wirkt eine Erklärung, die der Verkäufer zwar gegenüber der Bauaufsicht abgegeben hat, die aber noch nicht im Baulastenverzeichnis steht, in beiden Ländern noch nicht, denn die Baulast wird dort erst mit der Eintragung wirksam.

Was bedeutet eine negative Baulastenauskunft?

Sie besagt, dass die Auskunft für die bezeichneten Flächen keine entsprechenden Einträge ausweist. Sie bestätigt weder sämtliche privaten Rechte noch die Bebaubarkeit. Ein Vorhaben kann außerdem eine bisher fehlende Sicherung auf einem Nachbargrundstück benötigen.

Reicht ein alter Auszug des Verkäufers?

Ein alter Auszug hilft, frühere Verpflichtungen zu verstehen, zeigt aber keine späteren Eintragungen oder Teilungen. Wer den Kauf finanziert, braucht ohnehin eine aktuelle Auskunft, darauf weist die Stadt Hamburg ausdrücklich hin. Fordern Sie deshalb einen neuen Auszug an, bevor Sie den Kaufvertrag unterschreiben.

Kann man das Baulastenverzeichnis online einsehen?

In der Regel nicht frei. Auszüge können personenbezogene Daten enthalten, deshalb verlangt etwa Hamburg aus Datenschutzgründen einen Berechtigungsnachweis oder eine Vollmacht des Eigentümers. Online ist vielerorts nur der Antrag möglich, die Auskunft selbst prüft und erteilt die Behörde.

Wird eine Vereinigungsbaulast durch eine Grundstücksteilung automatisch aufgehoben?

Nein. Eine katasterrechtliche Teilung und eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung sind unterschiedliche Vorgänge. Klären Sie vor einer Teilung mit der Bauaufsicht, welche Sicherung für die vorhandenen Gebäude weiterhin benötigt wird.

Kann der Nachbar für eine neue Baulast Geld verlangen?

Über eine Gegenleistung für die Mitwirkung können Eigentümer verhandeln. Daraus ergibt sich kein bundesweit fester Preis. Die private Vereinbarung und die öffentlich-rechtliche Erklärung sollten so aufeinander abgestimmt werden, dass Umfang, Kosten und Mitwirkung eindeutig sind.

Kann ein Käufer eine Grunddienstbarkeit löschen lassen?

In der Regel nicht ohne den Berechtigten. Ein eingetragenes Recht wird nach § 875 BGB aufgehoben, wenn der Berechtigte erklärt, dass er es aufgibt, und das Recht im Grundbuch gelöscht wird. Anders als bei einer Baulast entscheidet also keine Behörde, sondern der Eigentümer des begünstigten Grundstücks. Eine Ausnahme gilt bei einer Teilung: Liegt eine Teilfläche außerhalb des Bereichs, auf den die Dienstbarkeit beschränkt ist, wird sie nach § 1026 BGB frei. Soll ein Recht vor dem Kauf verschwinden, sollte die Löschungsbewilligung des Berechtigten vorliegen, bevor Sie den Kaufvertrag unterschreiben.

Was gilt, wenn der Nachbar dem Überbau sofort widersprochen hat?

Dann muss er den Überbau nicht dulden, denn § 912 BGB verpflichtet ihn nur, wenn er nicht vor oder sofort nach der Grenzüberschreitung widersprochen hat. Ob damals widersprochen wurde, steht in keinem Register und lässt sich Jahre später oft schwer belegen. Fragen Sie beim Kauf eines Grundstücks mit einem Gebäude an der Grenze deshalb nach Schriftwechsel mit dem Nachbarn aus der Bauzeit.

Fazit

Entscheidend ist nicht allein, ob eine Baulast eingetragen ist. Ihr Text, der zugehörige Plan und die private Absicherung müssen zum Bauvorhaben passen, und dasselbe gilt für Wegerecht, Nießbrauch und andere Rechte in Abteilung II des Grundbuchs. Fordern Sie diese Unterlagen früh an und klären Sie offene Punkte mit der Bauaufsicht, dem Notar und dem Planer. Die kostenlose Grundstücksprüfung kann verfügbare Standortinformationen ergänzen, ersetzt aber keine Baulastenauskunft. Der Ratgeber ersetzt keine rechtliche Beratung im Einzelfall.

Vor der Kaufentscheidung

Passt die geplante Nutzung zu den Unterlagen?

Klären Sie Baulasten mit der Bauaufsicht und private Wegerechte mit dem Notar. Die kostenlose Grundstücksprüfung ergänzt die Vorbereitung um verfügbare Standortinformationen.

Was die kostenlose Grundstücksprüfung zeigt →