Wie hoch ist Hohenkirchen im Vergleich?
Mit 214 % liegt Hohenkirchen −136 Pp. unter dem Kreis Nordwestmecklenburg-Median (350 %) und −186 Pp. unter dem Mecklenburg-Vorpommern-Median (400 %).
Grundsteuer mit dem Hebesatz in Hohenkirchen berechnen
Der Rechner übernimmt den Hebesatz von 214 % – Sie brauchen nur den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Bescheid.
Hebesatz-Verlauf in Hohenkirchen
Median der Grundsteuer B in Hohenkirchen je Jahr. Der Sprung zum Stichjahr 2025 fällt in die aufkommensneutrale Reform-Umstellung und ist mit früheren Jahren nur eingeschränkt vergleichbar.
| Jahr | Hebesatz B |
|---|---|
| 2019 | 370 % |
| 2020 | 370 % |
| 2021 | 370 % |
| 2022 | 370 % |
| 2023 | 370 % |
| 2024 | 370 % |
| 2025 | 214 % |
Nachbargemeinden vergleichen
Alle Gemeinden im KreisDie nächstgelegenen Gemeinden – der Nachbarblick ergänzt Kreis- und Landesmedian um lokale Nähe.
| Gemeinde | Hebesatz B | Entfernung | vs. Hohenkirchen | |
|---|---|---|---|---|
| Gägelow | 437 % | 5 km | +223 Pp. | |
| Zierow | 255 % | 5 km | +41 Pp. | |
| Warnow | 327 % | 6 km | +113 Pp. | |
| Barnekow | 295 % | 8 km | +81 Pp. | |
| Grevesmühlen, Stadt | 444 % | 9 km | +230 Pp. |
Grundsteuer A, B und C in Hohenkirchen
Die kommunalen Realsteuer-Hebesätze treffen unterschiedliche Grundstücksarten. Wer Wohneigentum hält, zahlt nahezu immer nach Hebesatz B.
| Hebesatz | Trifft | Wert |
|---|---|---|
| Grundsteuer A | Land- und forstwirtschaftliche Betriebe | 409 % |
| Grundsteuer B | Wohn- und Baugrundstücke (Eigentümer-Standardfall) | 214 % |
| Grundsteuer C | Baureife, unbebaute Grundstücke (kommunal optional) | nicht erhoben |
| Gewerbesteuer | Erträge gewerblicher Betriebe (separate Realsteuer) | 390 % |
Bodenrichtwert in Hohenkirchen prüfen
Der Hebesatz ist nur der kommunale Faktor. Für die Bewertung des Grundstücks zählt zusätzlich der Bodenwert beziehungsweise der Wertansatz im Bescheid – im Bundesmodell fließt er direkt in die Berechnung ein.
Der Wohnbauland-Median liegt in Hohenkirchen bei 90 €/m² (BORIS). Die Richtwertzonen zeigen, ob der im Bescheid angesetzte Bodenwert zur Lage Ihres Grundstücks passt.
Welches Grundsteuer-Modell gilt in Mecklenburg-Vorpommern?
Mecklenburg-Vorpommern wendet das Bundesmodell an – die Grundsteuer wird wertabhängig ermittelt, der Hebesatz B ist der kommunale Faktor für den Messbetrag.
Grundsteuerbescheid prüfen: drei Schritte
Nächste Schritte
Häufige Fragen zum Hebesatz in Hohenkirchen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B in Hohenkirchen?
Der Hebesatz B liegt 2025 bei 214 % – gesunken von 370 % im Jahr 2024. Er ist der kommunale Faktor, den die Gemeinde auf den Grundsteuermessbetrag anwendet.
Was bedeutet ein Hebesatz von 214 %?
Der Grundsteuermessbetrag wird mit dem Faktor 2,14 verrechnet. Werte über 100 % sind normal – der Hebesatz ist kein Steuersatz auf den Grundstückswert, sondern der kommunale Faktor für den Messbetrag.
Reicht der Hebesatz zur Berechnung der Grundsteuer?
Nein. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag setzt das Finanzamt fest; ohne ihn lässt sich der Zahlbetrag nicht bestimmen.
Wo finde ich den Grundsteuermessbetrag?
Im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts – nicht im kommunalen Grundsteuerbescheid. Er ist die Grundlage, auf die der Hebesatz der Gemeinde angewandt wird.
Warum kann der Nachbarort günstiger sein?
Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz selbst. Der Hebesatz spiegelt die kommunale Haushaltslage, nicht den Grundstückswert.
Warum ändern sich Hebesätze mit der Reform 2025?
Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt; viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst. Ein höherer Satz bedeutet daher nicht zwingend eine höhere Steuer als zuvor.
Wer legt den Hebesatz fest?
Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz jährlich in der Haushaltssatzung (§ 25 GrStG). Die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.
Kann ich gegen den Grundsteuerbescheid Einspruch einlegen?
Ja. Der Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid.
Methodik und Quellen
Der Hebesatz B ist ein kommunaler Faktor. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100 – der verbindliche Zahlbetrag steht im Grundsteuerbescheid.
| Kennzahl | Hebesatz Grundsteuer B, kommunal |
| Quelle | Statistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuerhebesätze |
| Datenstand | 30.06.2025 · Datenjahr 2025 |
| Rechtsgrundlage | § 15 und § 25 GrStG, § 220 ff. BewG |
| Berechnung | Grundsteuer = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 |
| Verbindlich | Zahlbetrag laut Grundsteuerbescheid |
Zuständig: Gemeinde Hohenkirchen
Das Finanzamt setzt den Grundsteuermessbetrag fest (Bescheid 1). Die Gemeinde Hohenkirchen wendet den Hebesatz an und stellt den Grundsteuerbescheid mit dem Zahlbetrag aus (Bescheid 2).