Wie hoch ist Handorf im Vergleich?
Mit 375 % liegt Handorf genau auf dem Median im Landkreis Lüneburg (375 %) und 75 Prozentpunkte über dem Median in Niedersachsen (300 %).
Grundsteuer mit dem Hebesatz in Handorf berechnen
Der Rechner übernimmt den Hebesatz von 375 % – Sie brauchen nur den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Bescheid.
Hebesatz-Verlauf in Handorf
Hebesatz der Grundsteuer B in Handorf je Jahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.
| Jahr | Hebesatz B |
|---|---|
| 2019 | 350 % |
| 2020 | 375 % |
| 2021 | 375 % |
| 2022 | 375 % |
| 2023 | 375 % |
| 2024 | 375 % |
| 2025 | 375 % |
Nachbargemeinden vergleichen
Alle Gemeinden im Landkreis LüneburgDie nächstgelegenen Gemeinden mit ihrem eigenen Hebesatz B. So können Sie Handorf nicht nur gegen Kreis und Land halten, sondern gegen die direkte Nachbarschaft.
| Gemeinde | Hebesatz B | Entfernung | Abweichung von Handorf | |
|---|---|---|---|---|
| Wittorf | 375 % | 2 km | ±0 Pp. | |
| Barum | 390 % | 4 km | +15 Pp. | |
| Bardowick, Flecken | 410 % | 5 km | +35 Pp. | |
| Marschacht | 313 % | 6 km | −62 Pp. | |
| Radbruch | 400 % | 6 km | +25 Pp. |
Realsteuer-Hebesätze in Handorf
Die kommunalen Realsteuer-Hebesätze treffen unterschiedliche Grundstücksarten. Wer Wohneigentum hält, zahlt nahezu immer nach Hebesatz B.
| Hebesatz | Trifft | Wert |
|---|---|---|
| Grundsteuer A | Land- und forstwirtschaftliche Betriebe | 360 % |
| Grundsteuer B | Wohn- und Baugrundstücke (Eigentümer-Standardfall) | 375 % |
| Grundsteuer C | Baureife, unbebaute Grundstücke (kommunal optional) | nicht erhoben |
| Gewerbesteuer | Erträge gewerblicher Betriebe (separate Realsteuer) | 360 % |
Bodenrichtwert in Handorf prüfen
Der Hebesatz ist nur der kommunale Faktor. Für die Bewertung des Grundstücks zählt zusätzlich der Bodenwert beziehungsweise der Wertansatz im Bescheid – im Bundesmodell fließt er direkt in die Berechnung ein.
Der Wohnbauland-Median liegt in Handorf bei 148 €/m² (BORIS). Die Richtwertzonen zeigen, ob der im Bescheid angesetzte Bodenwert zur Lage Ihres Grundstücks passt.
Welches Grundsteuer-Modell gilt in Niedersachsen?
In Niedersachsen gilt ein eigenes Ländermodell: Niedersächsisches Flächen-Lage-Modell. Der Hebesatz B bleibt die kommunale Prozentgröße, mit der die Gemeinde den Messbetrag multipliziert.
Grundsteuerbescheid prüfen: drei Schritte
Nächste Schritte
Sie haben ein bestimmtes Grundstück im Auge?
Lage, Risiken und amtliche Werte kostenlos prüfen – ohne Konto.
Häufige Fragen zum Hebesatz in Handorf
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B in Handorf?
Der Hebesatz B liegt 2025 bei 375 %. Er ist der kommunale Faktor, den die Gemeinde auf den Grundsteuermessbetrag anwendet.
Was bedeutet ein Hebesatz von 375 %?
Der Grundsteuermessbetrag wird mit 3,75 multipliziert. Bei einem Messbetrag von 100 Euro sind das 375 Euro Grundsteuer im Jahr. Werte über 100 % sind deshalb normal, denn der Hebesatz ist kein Steuersatz auf den Grundstückswert, sondern der kommunale Faktor für den Messbetrag.
Reicht der Hebesatz zur Berechnung der Grundsteuer?
Nein. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag setzt das Finanzamt fest; ohne ihn lässt sich der Zahlbetrag nicht bestimmen.
Wo finde ich den Grundsteuermessbetrag?
Im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts – nicht im kommunalen Grundsteuerbescheid. Er ist die Grundlage, auf die der Hebesatz der Gemeinde angewandt wird.
Warum kann der Nachbarort günstiger sein?
Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz selbst. Marschacht liegt bei 313 % und damit niedriger als Handorf. Der Hebesatz spiegelt die kommunale Haushaltslage, nicht den Grundstückswert.
Warum ändern sich Hebesätze mit der Reform 2025?
Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt; viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst. Ein höherer Satz bedeutet daher nicht zwingend eine höhere Steuer als zuvor.
Wer legt den Hebesatz fest?
Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz jährlich in der Haushaltssatzung (§ 25 GrStG). Die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.
Kann ich gegen den Grundsteuerbescheid Einspruch einlegen?
Ja. Der Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid.
Methodik und Quellen
Der Hebesatz B ist ein kommunaler Faktor. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100 – der verbindliche Zahlbetrag steht im Grundsteuerbescheid.
| Kennzahl | Hebesatz Grundsteuer B, kommunal |
| Quelle | Statistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuerhebesätze |
| Datenstand | 30.06.2025 · Datenjahr 2025 |
| Rechtsgrundlage | § 2 und § 5 NGrStG |
| Berechnung | Grundsteuer = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 |
| Verbindlich | Zahlbetrag laut Grundsteuerbescheid |
Zuständig: Gemeinde Handorf
Das Finanzamt setzt den Grundsteuermessbetrag fest (Bescheid 1). Die Gemeinde Handorf wendet den Hebesatz an und stellt den Grundsteuerbescheid mit dem Zahlbetrag aus (Bescheid 2).