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Gemeinde · Grundsteuer B · Stichtag 30.06.2025
Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz in Wiesenttal

Der Hebesatz der Grundsteuer B liegt in Wiesenttal 2025 bei 215 % (Quelle: Destatis, Stichtag 30.06.2025). Die Gemeinde wendet diesen Faktor auf den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Bescheid an. Gegenüber dem Kreis-Median beträgt die Abweichung −45 Prozentpunkte. Der Wert ist kein Steuersatz auf den Grundstückswert, sondern der kommunale Multiplikator für den Messbetrag.

Quelle: Destatis – Realsteuerhebesätze · Datenjahr 2025 · Stichtag 30.06.2025
Grundsteuer B 20252025
215 %

Hebesatz B für Wohngrundstücke. 38 % der Gemeinden im Landkreis Forchheim liegen niedriger.

Median im Landkreis Forchheim260 %−45 Pp.
Median in Bayern275 %−60 Pp.
Hebesatz = kommunaler Faktor, kein Steuerbescheid
Grundsteuer B 2025215 %Hebesatz Wohngrundstücke
Abweichung vom Kreismedian−45 Pp.Landkreis Forchheim: 260 %
Abweichung vom Landesmedian−60 Pp.Bayern: 275 %
Rang im Landkreis Forchheim38 %der 29 Gemeinden liegen niedriger
Datenjahr / Quelle2025Destatis · 30.06.2025
01 / 12Einordnung

Wie hoch ist Wiesenttal im Vergleich?

Mit 215 % liegt Wiesenttal 45 Prozentpunkte unter dem Median im Landkreis Forchheim (260 %) und 60 Prozentpunkte unter dem Median in Bayern (275 %).

Im Landkreis Forchheim38 %der 29 Gemeinden liegen niedriger
In Bayern26 %der 2.056 Gemeinden im Land liegen niedriger
Hebesatz B im Vergleich · Wiesenttal hervorgehoben
Median in Bayern275 %
Median im Landkreis Forchheim260 %
Wiesenttal215 %
Ein hoher Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine hohe Steuer. Entscheidend ist das Produkt aus Grundsteuermessbetrag und Hebesatz. Die Prozentangaben zählen jeweils die Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz B. Die Abkürzung Pp. steht für Prozentpunkte.
Warum hier kein bundesweiter Vergleich steht: Bayern rechnet nach einem eigenen Ländermodell. Der Grundsteuermessbetrag entsteht dort auf einem anderen Weg als im Bundesmodell, dem die meisten Länder folgen. Ein Hebesatz aus Bayern und ein Hebesatz aus einem Bundesmodell-Land messen deshalb nicht dasselbe, und ein niedriger Prozentwert bedeutet für sich genommen keine niedrige Steuer. Aussagekräftig bleibt der Vergleich im Landkreis Forchheim und innerhalb von Bayern.

Grundsteuer mit dem Hebesatz in Wiesenttal berechnen

Der Rechner übernimmt den Hebesatz von 215 % – Sie brauchen nur den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Bescheid.

Zum Grundsteuer-Rechner

Hebesatz-Verlauf in Wiesenttal

Hebesatz der Grundsteuer B in Wiesenttal je Jahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.

480 %2019
480 %2020
480 %2021
480 %2022
480 %2023
480 %2024
215 %2025
Hebesatz BReform 2025
JahrHebesatz B
2019480 %
2020480 %
2021480 %
2022480 %
2023480 %
2024480 %
2025215 %
Datenstand 30.06.2025 · Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze.

Nachbargemeinden vergleichen

Alle Gemeinden im Landkreis Forchheim

Die nächstgelegenen Gemeinden mit ihrem eigenen Hebesatz B. So können Sie Wiesenttal nicht nur gegen Kreis und Land halten, sondern gegen die direkte Nachbarschaft.

GemeindeHebesatz BEntfernungAbweichung von Wiesenttal
Ebermannstadt290 %6 km+75 Pp.
Unterleinleiter180 %6 km−35 Pp.
Waischenfeld265 %7 km+50 Pp.
Gößweinstein295 %8 km+80 Pp.
Aufseß165 %8 km−50 Pp.
Entfernung als Luftlinie zwischen Gemeindezentren. Ein negativer Wert steht für einen niedrigeren Hebesatz als in Wiesenttal. Jede Zeile führt zur Gemeinde-Seite.

Realsteuer-Hebesätze in Wiesenttal

Die kommunalen Realsteuer-Hebesätze treffen unterschiedliche Grundstücksarten. Wer Wohneigentum hält, zahlt nahezu immer nach Hebesatz B.

HebesatzTrifftWert
Grundsteuer ALand- und forstwirtschaftliche Betriebe470 %
Grundsteuer BWohn- und Baugrundstücke (Eigentümer-Standardfall)215 %
Grundsteuer CBaureife, unbebaute Grundstücke (kommunal optional)nicht erhoben
GewerbesteuerErträge gewerblicher Betriebe (separate Realsteuer)380 %
Grundsteuer B ist der Eigentümer-Standardfall für Wohn- und Baugrundstücke. Grundsteuer C wird in Wiesenttal nicht erhoben; die Gewerbesteuer betrifft Betriebe, nicht Wohneigentum.

Bodenrichtwert in Wiesenttal prüfen

Der Hebesatz ist nur der kommunale Faktor. Für die Bewertung des Grundstücks zählt zusätzlich der Bodenwert beziehungsweise der Wertansatz im Bescheid – im Bundesmodell fließt er direkt in die Berechnung ein.

Die amtlichen Richtwertzonen zeigen, ob der im Bescheid angesetzte Bodenwert zur Lage Ihres Grundstücks passt.

Bodenrichtwert im Landkreis Forchheim öffnen

Welches Grundsteuer-Modell gilt in Bayern?

BewertungLändermodell

In Bayern gilt ein eigenes Ländermodell: Bayerisches Flächenmodell. Der Hebesatz B bleibt die kommunale Prozentgröße, mit der die Gemeinde den Messbetrag multipliziert.

Rechtsgrundlage: § 2 und § 5 BayGrStG.

Grundsteuerbescheid prüfen: drei Schritte

1
Grundsteuermessbetrag im Bescheid prüfenDer Messbescheid des Finanzamts nennt den Messbetrag und den angesetzten Bodenwert – prüfen Sie, ob er zur Lage Ihrer Richtwertzone passt.Richtwertzonen ansehen
2
Hebesatz der Gemeinde abgleichenDer kommunale Hebesatz B beträgt in Wiesenttal 215 %. Rechnen Sie mit Ihren eigenen Werten nach.Zum Rechner
3
Fristen kennenGegen den Bescheid ist der Einspruch nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO).Grundsteuer-Ratgeber lesen

Nächste Schritte

Sie haben ein bestimmtes Grundstück im Auge?

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Häufige Fragen zum Hebesatz in Wiesenttal

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B in Wiesenttal?

Der Hebesatz B liegt 2025 bei 215 %. Der Vergleich mit 480 % im Jahr 2024 führt allerdings in die Irre: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, die Messbeträge sind andere, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst. Er ist der kommunale Faktor, den die Gemeinde auf den Grundsteuermessbetrag anwendet.

Was bedeutet ein Hebesatz von 215 %?

Der Grundsteuermessbetrag wird mit 2,15 multipliziert. Bei einem Messbetrag von 100 Euro sind das 215 Euro Grundsteuer im Jahr. Werte über 100 % sind deshalb normal, denn der Hebesatz ist kein Steuersatz auf den Grundstückswert, sondern der kommunale Faktor für den Messbetrag.

Reicht der Hebesatz zur Berechnung der Grundsteuer?

Nein. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag setzt das Finanzamt fest; ohne ihn lässt sich der Zahlbetrag nicht bestimmen.

Wo finde ich den Grundsteuermessbetrag?

Im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts – nicht im kommunalen Grundsteuerbescheid. Er ist die Grundlage, auf die der Hebesatz der Gemeinde angewandt wird.

Warum kann der Nachbarort günstiger sein?

Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz selbst. Aufseß liegt bei 165 %, Unterleinleiter liegt bei 180 % und damit niedriger als Wiesenttal. Der Hebesatz spiegelt die kommunale Haushaltslage, nicht den Grundstückswert.

Warum ändern sich Hebesätze mit der Reform 2025?

Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt; viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst. Ein höherer Satz bedeutet daher nicht zwingend eine höhere Steuer als zuvor.

Wer legt den Hebesatz fest?

Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz jährlich in der Haushaltssatzung (§ 25 GrStG). Die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.

Kann ich gegen den Grundsteuerbescheid Einspruch einlegen?

Ja. Der Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid.

Methodik und Quellen

Der Hebesatz B ist ein kommunaler Faktor. Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100 – der verbindliche Zahlbetrag steht im Grundsteuerbescheid.

KennzahlHebesatz Grundsteuer B, kommunal
QuelleStatistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuerhebesätze
Datenstand30.06.2025 · Datenjahr 2025
Rechtsgrundlage§ 2 und § 5 BayGrStG
BerechnungGrundsteuer = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100
VerbindlichZahlbetrag laut Grundsteuerbescheid
Der Hebesatz wird vom Gemeinderat jährlich in der Haushaltssatzung beschlossen und auf den vom Finanzamt festgesetzten Grundsteuermessbetrag angewandt. Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0).

Zuständig: Gemeinde Wiesenttal

Das Finanzamt setzt den Grundsteuermessbetrag fest (Bescheid 1). Die Gemeinde Wiesenttal wendet den Hebesatz an und stellt den Grundsteuerbescheid mit dem Zahlbetrag aus (Bescheid 2).

FinanzamtBewertung und MessbetragBodenwert, Grundstücksfläche, Gebäudeart – Bewertungsfragen richten Sie an das Finanzamt.
Gemeindekasse WiesenttalHebesatz und ZahlbetragZahlung, Fälligkeit, Stundung und Mahnungen laufen über die Gemeindekasse bzw. das Steueramt.
Die offizielle Kontaktadresse finden Sie auf der Website der Gemeinde Wiesenttal oder im aktuellen Grundsteuerbescheid. Gemeinde-Kennzahlen: Hebesatz B 2025 215 % · Landkreis Forchheim · Datenstand 30.06.2025.

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Berechnen Sie Ihre Grundsteuer mit dem Hebesatz in Wiesenttal.

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